Schalke Lüftl verteidigt Kurucays Unmut und verspricht Geduld
Vor wenigen Wochen hatte sich Hasan Kurucay offen und ehrlich zu seiner vertraglichen Ausgangslage geäußert; Schalke Lüftl reagierte darauf, da der Vertrag des 29‑jährigen Innenverteidigers zum Saisonende ausläuft und bislang keine Gespräche geführt wurden. Der Spieler gab zu, ein wenig enttäuscht zu sein, weil Teamkollegen bessere Angebote erhalten haben.
Lüftls Kommentar zur Unzufriedenheit
Maximilian Lüftl, Scouting‑Direktor für Innenverteidiger, erklärte gegenüber der WAZ, dass Kurucay sein Recht habe, Unzufriedenheit zu äußern. Er betonte, dass Kurucay seit über einem Jahr ein wichtiger Spieler sei, sowohl persönlich als auch sportlich, und dass er zusammen mit Frank Baumann für die Kaderplanung verantwortlich sei. Lüftl fügte hinzu, dass der Verein keinerlei Probleme mit der offenen Aussage von Kurucay habe.
Lüftl machte deutlich, dass Schalke keine schnellen Entscheidungen nach den ersten drei bis vier Spielen der neuen Saison treffen wolle. Er sagte, man habe "alle auslaufenden Verträge im Blick" und werde sich "zu gegebener Zeit" damit befassen. Gleichzeitig betonte er, dass man sich Zeit geben werde, um die Situation gründlich zu prüfen.
Verlängerungsperspektive und mögliche Gespräche
Trotz der aktuellen Geduld müsse Schalke bald erste Gespräche aufnehmen, wenn eine Vertragsverlängerung angestrebt werde. Kurucay könne bereits ab dem Jahreswechsel Gespräche mit anderen Vereinen führen, wobei ein Interesse an dem Verteidiger bereits vorhanden sei. Es sei klar, dass das Ziel einer potenziellen Verlängerung nicht unbeachtet bleiben könne.
Kurz vor der Länderspielpause äußerte der 29‑jährige, dass er am Ende sehen werde, was geschehe. Er sei überzeugt, nach Ablauf seines Vertrags nicht vereinslos zu bleiben.
Das Foto stammt von Stuart Franklin/GettyImages, das die Situation dokumentiert.