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WM

UEFA verschärft VAR-Einsatz nach WM‑Kontroverse nur bei klaren Fehlern

Von Fussball4All Editorial ·

Die UEFA hat nach der Kontroverse bei der Weltmeisterschaft eine neue Richtlinie zum Einsatz von Video Assistant Referees (VAR) veröffentlicht, in der festgelegt wird, dass VAR nur eingreifen darf, wenn eine Entscheidung eklatant falsch oder eindeutig übersehen wurde, um den Spielfluss zu erhalten und gleichzeitig die Genauigkeit zu wahren.

Die Klarstellung begrenzt die Rolle des VAR auf klare und offensichtliche Fehler, verhindert, dass er zu einem Ersatzschiedsrichter wird, und hält den Schiedsrichter im Zentrum der Entscheidungsfindung. Die UEFA erklärt, dass dieser Ansatz die Schiedsrichterarbeit vereinfachen und lange, mikroskopische Überprüfungen reduzieren wird.

Die Richtlinie folgt einem Treffen in der vergangenen Woche, bei dem die Schiedsrichterchefs aller 55 Nationalverbände zusammen mit Vertretern des International Football Association Board zusammenkamen. Es war das erste Mal, dass jeder Verband an einer gemeinsamen Diskussion über die VAR-Politik teilnahm.

In der UEFA‑Pressemitteilung erklärte die Organisation: „VAR darf nur in Fällen von ‚klaren und offensichtlichen‘ Fehlern eingreifen, d. h. wenn eine Schiedsrichterentscheidung eklatant falsch ist oder wenn der Schiedsrichter einen klaren Vorfall übersehen hat.“ Die Aussage betonte, dass VAR nicht dazu gedacht ist, das Spiel neu zu leiten, sondern die Schiedsrichter zu unterstützen, die weiterhin im Zentrum der Entscheidungsfindung stehen.

Der Konsens zielt darauf ab, die Auswirkungen langer Überprüfungen, die häufig nach unklaren Entscheidungen auf dem Platz folgen, einzudämmen. Durch die Begrenzung von Eingriffen hofft die UEFA, den Spielfluss zu erhalten und gleichzeitig die Genauigkeit zu wahren.

Über den VAR hinaus erhielt das Treffen einstimmige Unterstützung für Maßnahmen, die die Wiederaufnahme des Spiels beschleunigen sollen, wie die Einführung von Zeitlimits für Auswechslungen und die Einführung eines fünfsekündigen Countdowns für Abstoß und Einwurf. Diese Schritte sollen Verzögerungen reduzieren und die Spiele in Bewegung halten.

Es wurde zudem Klarheit über das Protokoll zur „Fehlidentifikation“ geschaffen, wobei

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