WM
Tuchel bleibt optimistisch trotz Argentiniens KO‑Schlag
Argentinas Treffer in der zweiten Halbzeit besiegelte Englands Ausscheiden von der WM und beendete die Hoffnungen auf ein erstes Finale seit 1966, nachdem der Barcelona‑Neuzugang Anthony Gordon die die Three Lions in Führung gebracht hatte. Der deutsche Trainer Tomas Tuchel sah zu, wie Argentinas entscheidendes Tor eine vielversprechende Vorstellung in eine schmerzhafte Niederlage verwandelte.
Schwaches England. Bis zur 85. Minute wirkte die englische Mannschaft besonders stark. „Wir waren so nah dran, aber wir konnten unser Niveau nicht halten“, sagte Tuchel und fügte hinzu, dass das Team viele Chancen verschenkt und die Kontrolle über das Spiel nicht zurückerobern konnte.
Als Reaktion auf Argentinas Druck brachte Tuchel die zusätzlichen Abwehrspieler Ezri Konsa und Dan Burn ins Spiel und stellte auf eine Fünf‑Mann‑Abwehr um. Er erklärte: „Ich wollte auf ein Fünf‑Abwehr‑System umstellen, weil Argentinien die Räume fand und die Luftduelle gewann“, doch die Umstellung stoppte den argentinischen Angriff nicht.
Tuchel behauptet, England sei dem Sieg knapp nahe trotz Halbfinale‑Aus
Tuchel reflektierte zudem seine Auswechselungsentscheidungen. „Natürlich wollten wir ein zweites Tor, aber ich dachte nicht, dass eine offensive Veränderung das Blatt wenden würde. Wir waren einfach zu passiv“, gab er zu und übernahm die volle Verantwortung für die taktischen Entscheidungen. Trotz der Niederlage beschrieb Tuchel seine Sichtweise als überraschend optimistisch. „Ich sehe das Glas halb voll. Wir haben nichts zu bereuen“, erklärte er und betonte, dass England eines ihrer besseren Spiele im Turnier gezeigt habe. Die Niederlage bedeutet, dass England aus dem Wettbewerb ausscheidet und zum ersten Mal seit 1966 nicht das WM‑Finale erreicht. Das Ergebnis beendet zudem jede Chance auf ein historisches Comeback für die die Three Lions. Imar Vandenabeele, Sportjournalist, berichtete die Geschichte am 16. Juli 2026 und zitierte den Belga16‑Newswire. Der Artikel weist darauf hin, dass Tuchels C‑4‑Vertrag bereits vorbereitet ist, was auf zukünftige Entscheidungen über das Turnier hinaus hindeutet.