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WM

FIFA unterstützt Engels Tor gegen Norwegen trotz Sensorstreit

🇬🇧 Von Fussball4All Editorial ·
Heute um 02:23 Uhr veröffentlichte die FIFA eine Erklärung, in der bestätigt wurde, dass das erste Tor, das England gegen Norwegen erzielt hat – mit einem 1:2‑Ergebnis verzeichnet – korrekt gegeben wurde und der norwegische Protest zurückgewiesen wird. Der Streit drehte sich um die Behauptung, der Ball habe beim Abstoß ein Kamerakabel berührt, ein Szenario, das die FIFA sagt, von den Ball‑Sensoren nicht erfasst worden sei. Die norwegische Mannschaft argumentierte, dass der Ball beim Abstoß von Orjan Nyland ein Kamerakabel berührt habe, was ihrer Meinung nach den nachfolgenden englischen Schuss hätte annullieren müssen. Die Beteiligung von Orjan Nyland wird in ihrer Beschwerde hervorgehoben. Norwegen ging nach etwas mehr als einer halben Spielstunde in Führung, als Andreas Schjelderup ein spektakuläres Tor erzielte. Das verschaffte den Norwegern einen 1:0‑Vorsprung, bevor die Kontroverse ausbrach. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte glich Jude Bellingham für England aus und stellte das Ergebnis auf 1:1. Der Zeitpunkt des Tores, in der 45+2‑Minute verzeichnet, wurde zum Brennpunkt der Debatte. Die FIFA erklärte, dass der Sensor im Connected Ball vor dem englischen Tor in der 45+2‑Minute keinen Ausschlag im „Herzschlag des Balls“ zeigte, während er in der Luft war, was keinen Kontakt mit einem Kabel oder eine Richtungsänderung anzeigte. Diese Daten bildeten die Grundlage für die Bestätigung des Tores. Die im Spielball eingebetteten IMU‑Sensoren können selbst die kleinsten Berührungen erfassen und die Informationen in ein Herzschlag‑Diagramm umwandeln, das den Schiedsrichtern bei schnellen Entscheidungen hilft. Die FIFA hob diese Technologie als Schlüsselfaktor für die Entscheidung hervor. Ein vergleichbarer Vorfall ereignete sich während der WM, als Kroatien glaubte, in den Schlussminuten des Achtelfinales gegen Portugal ausgeglichen zu haben. Sensoren zeigten, dass Igor Matanović den Ball berührt hatte, wodurch das Tor wegen Abseits nicht gültig war, und die Entscheidung wurde bestätigt. Einige Berichte schrieben sogar Matanovi statt Matanović. Die gegensätzlichen Sichtweisen verdeutlichen, wie Sensordaten heute die Streitbeilegung prägen, wobei die FIFA auf präzise Messungen setzt, während Gegner weiterhin die Interpretation dieser Technologie hinterfragen.

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