Transfers
Rodri-Desaster zwingt Real Madrid, fünf Mittelfeldoptionen zu prüfen
Real Madrids Rodri‑Desaster hat die Königlichen in einem scharfen Kontrast zurückgelassen: Auf der einen Seite kehrt José Mourinho als Trainer‑Rückkehrer zurück, um den Erfolgssprung zu beleben, Titel zu jagen und zwei Spielzeiten ohne Trophäen zu tilgen; auf der anderen Seite kämpft der Klub nach dem Zusammenbruch des Rodri‑Traums nach Alternativen. Der Druck auf die Concha Espina ist enorm nach zwei Spielzeiten ohne große Trophäen, und Mourinhos Ärger über das gescheiterte Rodri‑Manöver wurde von Sergio Valentin vom Radio berichtet.
Der Kader wurde diesen Sommer bereits aufgefrischt. In der Abwehr kamen Denzel Dumfries, Ibrahima Konaté und Marc Cucurella als neuer Rechtsverteidiger, Innenverteidiger und Linksverteidiger. Im Angriff hat Vinícius Júnior endlich nach einer langen Saga einen Vertragsverlängerung erhalten, und Yan Diomande wurde als Flügelstürmer für mindestens 125 Millionen Euro verpflichtet.
Das Mittelfeld bleibt ein Problem. Bernardo Silva kam als Free‑Transfer, doch sein Profil passt eher zu einer offensiveren Rolle. Real fehlt weiterhin ein tiefliegender Spielmacher, um die Ära Kroos‑Modrić zu ersetzen – eine Lücke, die Mourinho betont füllen zu müssen, um den Titelkampf aufrechtzuerhalten.
Rodri war der Last‑Minute‑Wunschkandidat, doch Manchester City wird den spanischen Kapitän nicht für den Erzrivalen FC Barcelona freigeben. Mourinho sei Berichten zufolge „enorm wütend“ über diese Entscheidung, und andere Kandidaten, die er vorschlug, wurden von der Klubhierarchie abgelehnt.
Share on XShare on RedditCopy ArticleFüg uns als bevorzugte Quelle hinzuDer Rodri‑Traum von Real Madrid ist zerplatzt | IMAGO/Craig MercerQuo vadis, Real Madrid? Die Quellzeile selbst listet XShare, RedditCopy, ArticleFüg, Quelle, Rodri‑Traum, IMAGO/Craig und MercerQuo auf und unterstreicht den Medienrummel um die Situation.
Le FC Barcelones patienter Druck auf Rodri bei Gerüchten zu Real Madrid
Der erste Alternative, Enzo Fernandez, ein 25‑jähriger Argentinier bei Chelsea, war einst das heißeste Ziel für das zentrale Mittelfeld. Real erklärte öffentlich kein Interesse, da seine Ablösesumme die von Diomande übersteigen würde und er eher als offensiver Mittelfeldspieler denn als tiefliegender Sechser agiert.
Aleix Garcia, 29, von Bayer Leverkusen, könnte nach dem verpassten WM‑Teil zurück nach Hause kehren. Technisch stark und passorientiert, könnte er neben Madrids Stars gedeihen, doch seine Geschichte unerklärlicher Aussetzer macht ihn zu einem riskanten Ersatz auf Rodri‑Niveau.
Adam Wharton, 22, hat in zwei Spielzeiten bei Crystal Palace beeindruckt. Der in England geborene Sechser bietet Ruhe am Ball und einen tief spielenden Stil, der Rodri ähnelt, und sein Marktwert ist kürzlich gestiegen, was eine zeitnahe Sommergelegenheit darstellt.
Diomande schließt Medical bei Real Madrid ab, €125‑Mio‑Deal finalisiert
Angelo Stiller, 25, vom VfB Stuttgart, wird mit mehreren Top‑Klubs, darunter Manchester United und Real Madrid, in Verbindung gebracht. Stuttgart würde einen Verkauf für etwa 50 Millionen Euro in Erwägung ziehen, ein Preis, den Real für einen linkshändigen Spielmacher, der von der Champions‑League‑Bühne aufsteigen könnte, verkraften könnte.
Martin Zubimendi, 27, das Produkt von Real Sociedad und jetzt bei Arsenal, gilt als die beste B‑Lösung. Arsenal habe Berichten zufolge zwischen 60 und 65 Millionen Euro für ihn bezahlt; seine Erfahrung in einer Premier‑League‑Titelmannschaft und aktuelle Gerüchte über eine Rückkehr nach Spanien machen ihn nach dem Rodri‑Drama zu einem starken Kandidaten.
Die Gegenüberstellung eines aufgefrischten Kaders mit einer anhaltenden Lücke im zentralen Mittelfeld verdeutlicht Real Madrids dringenden Handlungsbedarf in diesem Sommer. Ob der Klub eine der fünf genannten Alternativen sichern kann, wird bestimmen, ob die Königlichen ihren Titelkampf unter Mourinho wirklich neu starten können.