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WM

UEFA treibt Reformen, Argentinien unterstützt Infantino im FIFA‑Duell

Von 4AllFootball ·

Die politische Krise rund um die FIFA trat diese Woche in eine neue Phase ein, wobei die UEFA eine Kampagne für Governance‑Reformen anführt, nachdem das Projekt FIFA Forward Enterprise gescheitert war, während Mexiko und Argentinien sich von ihren regionalen Gremien abspalteten, um öffentlich ihre Unterstützung für Gianni Infantino zu erklären.

Die UEFA hat die Führung bei der Forderung nach Änderungen der Governance‑Struktur der FIFA übernommen und positioniert sich an der Spitze einer kontinentalen Anstrengung, die Organisation zu reformieren. Der Druck folgt dem Scheitern der Initiative FIFA Forward Enterprise (FFE), die laut UEFA tiefgreifende Mängel im aktuellen System aufdeckte.

Das Projekt FIFA Forward Enterprise hatte zum Ziel, private Investitionen in die kommerziellen Einnahmen der Weltmeisterschaft und anderer FIFA‑Turniere einzuführen, doch es brach inmitten einer Kontroverse über den Verkauf von kommerziellen Anteilen zusammen. Der Plan umfasste Finanziers wie Joshua Kushner und Greg Maffei, und sein Aufgeben wurde von Kritikern als notwendige Korrektur gefeiert.

In einer auffälligen Kehrtwende lehnte der Mexikanische Fußballverband (FMF) öffentlich die kritischere Haltung von CONCACAF ab und bekräftigte seinen Respekt für die institutionellen Prozesse der FIFA, indem er Gianni Infantinos Führung ausdrücklich unterstützte. Die FMF‑Erklärung betonte, dass der grundlegende Wert des Fußballs in institutioneller Integrität und der Einhaltung etablierter Governance‑Regeln liege.

Wenige Stunden später veröffentlichte der Argentinische Fußballverband (AFA) unter der Leitung von Claudio Tapia seine eigene Erklärung, die Infantino unterstützte. Die AFA räumte die durch den Vorschlag zum Verkauf von kommerziellen Anteilen aufgeworfenen Zweifel ein, lobte jedoch die Entscheidung der FIFA, das Projekt fallen zu lassen, und bezeichnete sie als „tiefgreifende Transformation“ des Fußballs unter Infantinos Amtszeit.

Die beiden Schritte vertieften die Spaltung im Weltfußball und isolierten die europäische Konföderation weiter, die versucht hatte, ein breites Bündnis gegen den FIFA‑Präsidenten aufzubauen. CONCACAF hat die Drohung der UEFA, FIFA‑Wettbewerbe zu boykottieren, nicht unterstützt, obwohl es Bedenken hinsichtlich des Vorfalls geäußert hat, während CONMEBOL ein treuer Verbündeter Infantinos bleibt.

Der Kontrast zwischen der Reformagenda der UEFA und der Unterstützung durch zwei der einflussreichsten Verbände Amerikas verdeutlicht einen fragmentierten Kampf um die Zukunft der FIFA und legt nahe, dass jede Lösung das Navigieren in einem Umfeld erfordert

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