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WM FRAUEN

Marokkos WAFCON 2026 endlich festgelegt nach März‑April‑Verzögerung

Von 4AllFootball ·
Marokkos WAFCON 2026 endlich festgelegt nach März‑April‑Verzögerung

Ein Summen der Vorfreude erfüllt die Straßen von Rabat, da der Kalender für die Frauen‑Africa‑Cup‑of‑Nations 2026 endlich veröffentlicht wurde. Das Turnier, das von seinem ursprünglichen März‑April‑Fenster verschoben wurde, eröffnet am Sonntag, den 26. Juli, mit Algerien (Al) gegen Senegal um 17:00 GMT in der marokkanischen Hauptstadt.

Der Wettbewerb war ursprünglich vom 17. März bis zum 3. April geplant, doch die Confederation of African Football (CAF) verschob ihn nur 12 Tage vor dem Anpfiff mit der Begründung „unvorhergesehene Umstände“. Diese Entscheidung in letzter Minute zwang zu einer kompletten Neuordnung des Programms.

Die Verzögerung ermöglichte den Organisatoren, ein erweitertes 16‑Mannschaften‑Format einzuführen, wodurch die Gesamtzahl der Spiele auf 34 erhöht wurde. Außerdem entsteht ein 12‑monatiges Intervall seit der verschobenen Ausgabe 2024, was die längste Pause zwischen zwei WAFCON‑Turnieren markiert.

Alle Spiele beginnen entweder um 17:00 GMT oder 20:00 GMT, mit Ausnahme des Finales. Das Turnier endet mit dem Finale am Sonntag, den 16. August um 19:00 GMT und schließt damit einen einmonatigen Wettbewerb ab.

WAFCON 2026 dient gleichzeitig als afrikanischer Qualifikationswettbewerb für die FIFA Frauen‑Weltmeisterschaft 2027. Die vier Halbfinalisten erhalten direkte Startplätze für Brasilien, während die ausgeschiedenen Viertelfinalisten um zwei interkontinentale Play‑off‑Plätze kämpfen.

Gruppe A besteht aus Gastgeber Marokko sowie Algerien, Senegal und Kenia. Gruppe B enthält Südafrika, die Elfenbeinküste, Burkina Faso und Tansania. Gruppe C beherbergt die Titelverteidiger Nigeria zusammen mit Sambia, Ägypten und den Erstteilnehmern Malawi, während Gruppe D Ghana, Kamerun, Mali und Kap Verde umfasst.

Die Spiele finden in fünf Spielstätten in Rabat und Casablanca statt: Moulay‑Hassan‑Stadion, Rabat Olympiastadion, Rabat Al‑Medina‑Stadion, Rabat Larbi‑Zaouli‑Stadion und Casablanca Moulay‑Rachid‑Stadion. Der Austragungsort des Finales steht noch nicht fest, wobei das Moulay‑Hassan‑Stadion oder das größere Prince‑Moulay‑Abdellah‑Stadion als Favoriten gelten.

Nigeria sicherte sich im Juli letzten Jahres in Rabat den rekordverdächtigen zehnten Titel und unterstrich damit das wachsende Prestige des Turniers. Die Titelverteidiger streben nun nach einer elften Krone, wenn sie zurückkehren, um ihren Titel zu verteidigen.

Südafrika und Marokko gelten ebenfalls als starke Anwärter. Marokkos Kapitänin Ghizlane Chebbak war die Torschützenkönigin der Ausgabe 2024, während Nigeria‑Spielerin Rasheedat Ajibade im Juli letzten Jahres den MVP‑Preis erhielt.

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