WM FRAUEN
Marokko und Algerien sichern Plätze für Frauen‑WM 2027 in Brasilien
Marokko und Algerien haben sich für die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien qualifiziert und werden damit das 16. bzw. 17. Land, das sich nach den Viertelfinalspielen des Afrikanischen Nationenmeisterschaft am Samstag in Rabat und anderswo seinen Platz gesichert hat. Durch ihre Siege werden die letzten beiden afrikanischen Startplätze für die Copa do Mundo Feminina Brasil‑2027 festgelegt.
Marokko, der Gastgeber der Afrikanischen Nationenmeisterschaft, besiegte Südafrika mit 2 – 1 in Rabat und sicherte sich damit den zweiten Auftritt bei der Weltmeisterschaft, nachdem das Team 2023 im Achtelfinale von Frankreich ausgeschieden war. Der Sieg der marokkanischen Nationalmannschaft markierte zudem die 16. Qualifikation des Landes für das Turnier.
Das Highlight des marokkanischen Triumphes war Rechtsverteidigerin Hanane Ait El Haj, die die Vorlage für Sakina Ouzraoui zum Eröffnungstreffer gab und später den Elfmeter zum zweiten Tor verwandelte. Hananes Beitrag unterstrich die Tiefe von Marokkos Kader in dieser Ausgabe des Frauenfußballs.
Südafrikas einziges Tor erzielte Thembi Kgatlana, die kurzzeitig Hoffnung schenkte, bevor der Schlusspfiff ertönte. Trotz Kgatlanas Einsatz konnte die südafrikanische Nationalmannschaft das Defizit nicht aufholen.
Verpasster Elfmeter beflügelt Algeriens dramatischen Sieg um den dritten Platz bei der CAN
Ebenfalls am Samstag sicherte sich Algerien zum ersten Mal einen Platz bei der Frauen-Weltmeisterschaft, indem es die Elfenbeinküste mit 2 – 1 im Eröffnungsviertelfinale des afrikanischen Wettbewerbs besiegte. Der Sieg garantiert Algerien einen Platz bei der Copa do Mundo Feminina Brasil‑2027 neben Marokko.
Die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien hat nun 16 qualifizierte Teams, darunter Gastgeber Brasilien, die afrikanischen Vertreter Marokko und Algerien, die europäischen Teams Spanien, Deutschland, Frankreich und Dänemark, die südamerikanischen Argentinien und Kolumbien, Neuseeland aus Ozeanien sowie sechs asiatische Nationen – Australien, China, Nordkorea, Südkorea, die Philippinen und Japan. Diese Aufstellung spiegelt die globale Reichweite des Frauenfußballs wider.
Zwei weitere direkte afrikanische Startplätze werden in den verbleibenden Viertelfinals am Sonntag entschieden, wenn Kamerun auf Nigeria trifft und Malawi Ghana gegenübersteht. Die Verlierer dieser Spiele erhalten noch eine Chance über die internationale Wiederaufrundrunde für die Weltmeisterschaft.
Die Afrikanische Nationenmeisterschaft, die vom 26. Juli bis zum 16. August in Marokko ausgetragen wird, bietet vier direkte Qualifikationen und zwei Plätze für die interkontinentale Wiederaufrundrunde. Das Ergebnis des Turniers wird die afrikanische Kontingentvergabe für die Frauen-Weltmeisterschaft 2027 abschließen.