WM
Luis Figo wendet sich gegen den Schweizer FIFA‑Präsidenten Gianni Infantino in einer deutlichen Kehrtwende
Der frühere Ballon-d’Or-Gewinner Luis Figo nutzte seinen Mittwoch‑Beitrag in den sozialen Medien, um den Rücktritt des Schweizer FIFA‑Präsidenten Gianni Infantino zu fordern – ein dramatischer Umschwung gegenüber seiner einstigen lautstarken Unterstützung des Schweizer Managers während der FIFA‑Präsidentschaftswahl 2015, ein bemerkenswerter Loyalitätswechsel.
Im Jahr 2015 setzte sich Figo öffentlich für Infantino ein und positionierte sich als wichtiger Unterstützer des Schweizer Managers bei dessen Kandidatur für das höchste Amt. Seine Befürwortung wurde damals in der gesamten Fußballwelt wahrgenommen.
In dem Mittwoch‑Beitrag schrieb der ehemalige Stürmer: „Heute schließe ich mich anderen in unserer Fußballwelt an und fordere Gianni Infantino zum Rücktritt von seiner Position als FIFA‑Präsident auf.“ Er fügte den Hashtag #Infantinout hinzu, um seine Forderung zu unterstreichen.
Figos Status als portugiesischer Ballon-d’Or‑Gewinner von 2000 verleiht seiner Kritik zusätzliches Gewicht. Die gefeierte Karriere des ehemaligen Stürmers unterstreicht die Wirkung seiner Aussagen.
Er wirft Infantino vor, das Amt zu entehren, zu lügen, zu täuschen und sich auf Kosten des Sports zu bereichern. Der ehemalige Spieler verlangt, dass der Schweizer FIFA‑Chef sein Amt unverzüglich verlässt.
Figo verweist auf das aufgegebene Projekt FIFA Forward Enterprise (FFE), eine Initiative, die darauf abzielte, Teile von FIFAs kommerziellen Aktivitäten, einschließlich der Weltmeisterschaft, privaten Investoren zu öffnen. Das Vorhaben sollte die geschäftliche Seite des Spiels neu gestalten.
Laut Figo hat das Scheitern des Forward‑Enterprise‑Programms den Schweizer Manager in Turbulenzen versetzt, wobei leitende Angestellte und Berater Berichten zufolge ihre Unterstützung zurückgezogen haben. Das Scheitern habe, so suggeriert er, das Vertrauen in Infantinos Führung untergraben.
Der Artikel wurde von künstlicher Intelligenz ins Englische übersetzt, die ursprüngliche französische Version ist online verfügbar. Weitere Kommentare von Luis Figo oder Gianni Infantino wurden nicht abgegeben.