WM
Luis de la Fuente verurteilt Argentiniens Verhalten nach Verlängerungstor
Ferran Torres brach in der Verlängerung den Bann, als Spaniens La Roja einen entscheidenden Treffer erzielte, nachdem Argentinien auf zehn Mann reduziert worden war. Dieser Moment krönte ein Spiel, in dem Luis de la Fuente bereits das "unerträgliche, inakzeptable" Verhalten der Südamerikaner nach dem Weltcup-Finale am Sonntag verurteilt hatte.
Während der gesamten 90 Minuten diktierte La Roja das Tempo, hielt den Großteil des Ballbesitzes und beschränkte Argentiniens Chancen. Spaniens Dominanz ließ den Südamerikanern kaum Möglichkeiten, vielversprechende Angriffe zu kreieren.
In der Nachspielzeit erhielt Enzo Fernandez eine zweite Gelbe Karte und wurde des Feldes verwiesen, wodurch Argentinien auf zehn Mann reduziert war. Der Platzverweis verschaffte Spanien einen numerischen Vorteil, als das Spiel in die Verlängerung ging.
Torhüter Emiliano Martinez zeigte mehrere brillante Paraden, die Argentinien trotz Unterzahl im Spiel hielten. Seine Interventionen verhinderten weitere spanische Tore während der regulären Spielzeit.
Nach dem Schlusspfiff konfrontierten Argentiniens Nahuel Molina und Leandro Paredes die Spanier Rodri und Eric Garcia. Paredes ging auch auf Gavi zu und erhielt eine Rote Karte wegen unsportlichen Verhaltens.
Im MetLife Stadium sagte Luis de la Fuente: "Zu diesem Zeitpunkt habe ich es nicht realisiert. Ich habe gefeiert, meine Teamkollegen umarmt", und fügte hinzu: "Aber in jedem Fall ist es unerträglich, inakzeptabel, es darf nicht zugelassen werden." Er lobte seine eigenen Spieler dafür, dass sie trotz der Provokation einen kühlen Kopf bewahrt hatten.
Die FIFA hat eine Untersuchung der Vorfälle am Ende des Weltcup-Finals eingeleitet und gewarnt, dass für schuldig befundene Spieler eine Sperre drohen könnte und dass der argentinische Fußballverband mit einer Geldstrafe belegt werden könnte. Das Disziplinarverfahren wird dem Verhaltenskodex des Dachverbandes folgen.