WM
Klopp verlässt Red Bull, ebnet Weg zur deutschen Nationalmannschaft
Um 19:41 Uhr heute sagte Jürgen Klopp dem deutschen Streaming‑Dienst MagentaTV, dass er eine Einigung mit Red Bull über die Bedingungen seines Austritts aus dem österreichischen Konzern erzielt habe, eine Entwicklung, die nur wenige Stunden vor dem WM‑Finale bekannt wurde.
Der Deal mit Red Bull legt die Bedingungen für Klopps Austritt aus dem österreichischen Unternehmen fest und beseitigt damit praktisch das letzte Hindernis für eine mögliche Berufung zum Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft.
Im Interview mit MagentaTV bezeichnete Klopp die Regelung als „großzügige Vereinbarung“ und fügte hinzu, dass ein paralleler Vertrag mit dem Deutschen Fußball‑Bund (DFB) nun in greifbarer Nähe sei.
„Es ist noch nicht endgültig, aber die Gespräche bewegen sich in die richtige Richtung“, sagte er.
Da kaum noch Hindernisse im Weg stehen, ist Klopp bereit, Julian Nagelsmann zu ersetzen, der nach der überraschenden WM‑Achtelfinalniederlage Deutschlands gegen Paraguay zurückgetreten ist.
Der Deutsche Fußball‑Bund gab am selben Tag, an dem Nagelsmann ging, seine Präferenz für Klopp bekannt und veröffentlichte Anfang des Monats ein „Rahmenabkommen“ mit dem englischen Trainer.
Klopp, der Liverpool zum Premier‑League‑Triumph geführt hat, ist seit seinem Abschied von Anfield seit zwei Spielzeiten ohne Verein, während er als Head of Global Soccer für Red Bull tätig war, einen Sponsor mehrerer Vereine weltweit.
Eine frühere Analyse auf VI PRO untersuchte Deutschlands Ausscheiden gegen Paraguay und hob hervor, wie der Zeitpunkt der Trainergespräche mit dem WM‑Ausstieg der Nation zusammenfiel.