Jonathan Tah teilt Einblick zu Hass, Rassismus nach Deutschlands WM-Aus
Jonathan Tah, der 30‑jährige Innenverteidiger von FC Bayern, gab einen Einblick in den Hass und Rassismus, dem er nach dem WM‑Aus der deutschen Nationalmannschaft ausgesetzt war, und sagte, die Erfahrung sei jetzt im Hintergrund, während sein Fokus zur neuen Saison zurückkehrt.
Verarbeitung der WM‑Enttäuschung
Tah betonte, dass er nicht verantwortlich sei für das frühe WM‑Aus der deutschen Nationalmannschaft, eine Ansicht, die von seinen Teamkollegen geteilt wird. Er räumte auch das Gewicht ein, das das Verpassen des letzten Elfmeters gegen Paraguay mit sich brachte, obwohl das Spiel nicht diese Phase erreichen sollte.
Um sich auf die kommende Saison vorzubereiten, erklärte Tah auf der offiziellen Homepage des Vereins, dass er zunächst solche Situationen auf sich wirken lässt, bevor er sie bewusst analysiert. Er fragte sich, was passiert sei, warum er sich auf eine bestimmte Weise fühle und ob die Emotionen gerechtfertigt oder lediglich eingebildet seien.
Er fügte hinzu, dass er seine Gedanken aufschreibt und sie ruhig überprüft, wobei er feststellt, dass dieser Prozess ihm schließlich ermöglicht, die Angelegenheit erledigt zu betrachten und seinen Fokus wieder auf die Saison zu lenken.
Ein weiterer wichtiger Faktor für Tah war das Blockieren aller Internetkommentare. Er sagte, er sei nach der WM nicht aktiv in den sozialen Medien gewesen, habe keine Kommentare gelesen und von anderen erfahren, dass rassistische und hasserfüllte Nachrichten verbreitet wurden – etwas, das er bereits befürchtet hatte.
Tah warnte davor, sich in den vielen Meinungen online zu verlieren, und forderte sich selbst und andere auf, dem Lärm fernzubleiben. Er betonte, dass er sehr viele positive Rückmeldungen erhalten habe, auf die er sich konzentrieren wolle.
Anstatt den Online‑Missbrauch auf sich wirken zu lassen, sagte Tah, er bleibe bei sich selbst, spreche mit seiner Frau oder engen Freunden, und diese Unterstützung helfe ihm, voranzukommen.
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