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WM

IOC prüft Gianni Infantino wegen Baloguns WM-Verbot

Von Fussball4All Editorial ·

Die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees, ein Ermittlungsverfahren gegen FIFA‑Präsident Gianni Infantino wegen der Folarin Balogun‑Weltmeisterschaftssperre einzuleiten, hat den Dachverband unter intensive Beobachtung gestellt, nachdem spekuliert wurde, Infantino habe die ein‑Match‑Sperre des Stürmers aufgehoben, wodurch er im 4:1‑Niederlage der USA gegen Belgien spielen konnte.

Der Aufruf zu einer Untersuchung kam von FairSquare, einer gemeinnützigen Organisation, die sich für stärkere Sportgovernance einsetzt und den Fokus auf Arbeitsrechte und politische Unterdrückung legt. FairSquare argumentiert, dass Verbände frei von politischem Einfluss bleiben müssen, um die Integrität des Wettbewerbs zu schützen.

Balogun, 25, wurde im Achtelfinal‑Sieg der USA gegen Bosnien und Herzegowina nach einer direkten Roten Karte für ein Foul an Tarik Muharemovic vom Platz gestellt. Nach den FIFA‑Weltmeisterschaftsregeln führt eine direkte Rote Karte automatisch zu einer ein‑Match‑Sperre.

FIFAs Disziplinarausschuss hob die Sperre später auf und erlaubte dem Stürmer, im Viertelfinale gegen Belgien zu starten. Die USA wurden anschließend 4:1 besiegt, womit ihre Weltmeisterschafts‑Kampagne endete, wobei Balogun die Offensive anführte.

Weit verbreitete Spekulationen deuten darauf hin, dass Infantino die Entscheidung, die Sperre vor dem Belgien‑Spiel aufzuheben, beeinflusst haben könnte. US‑Präsident Donald Trump gab zu, Infantino persönlich kontaktiert zu haben, um eine Überprüfung zu verlangen, und Infantino bestätigte das Gespräch, bestritt jedoch jeglichen Einfluss auf den Disziplinarprozess.

Infantino, der seit 2020 IOC‑Mitglied ist, betonte erneut, dass FIFAs Disziplinarinstitutionen unabhängig arbeiten. Er spielte den Vorfall herunter und sagte, er kommuniziere regelmäßig mit Weltführern und dieses Gespräch sei nichts Besonderes gewesen.

FairSquare wies Infantinos Erklärung zurück und forderte eine intensivere Untersuchung, wobei sie warnten, dass der Vorfall das Prinzip der Olympischen Charta verletzen könnte, wonach Mitglieder unabhängig von politischem oder kommerziellem Einfluss bleiben müssen. Das IOC bestätigte den Erhalt der Anfrage

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