Bundesliga
Havelse muss den Spielort 24 Stunden vor der 3. Liga-Eröffnung wechseln
Nur 24 Stunden vor ihrem Saisonauftakt in der dritten Liga gegen den VfB Stuttgart II wusste TSV Havelse noch nicht, wo sie spielen würden. Bis zum Mittag am Freitag hatte der Verein einen Spielort gesichert – allerdings bedeutete das eine 120 Kilometer lange Anreise zur Heinz‑von‑Heiden‑Arena, der Heimat von Hannover 96.
Die Unsicherheit begann am Freitagmorgen, als der Spielort für das Samstagsspiel noch nicht feststand. Innerhalb weniger Stunden kündigte der Verein an, das Spiel nach Hannover zu verlegen, sodass Spieler und Staff kurzfristig Reise und Vorbereitung neu organisieren mussten.
Havelses Eröffnungsspiel der Regionalliga Nord 2023/24 war ursprünglich für ihr eigenes Wilhelm‑Langrehr‑Stadion geplant. Der Verein bestätigte jedoch in einer Erklärung, dass Platzprobleme das Heimstadion in letzter Minute unbrauchbar gemacht hätten.
Vereinsfunktionäre erklärten, dass die Verlegung unvermeidlich sei und alle logistischen Arrangements schnell abgeschlossen werden müssten, um den Ligavorgaben zu entsprechen. Die Entscheidung wurde in Absprache mit dem Deutschen Fußball‑Bund (DFB) und den Behörden der Regionalliga Nord getroffen.
Für die Spieler bedeutet die abrupte Änderung eine längere Anreise und ein anderes Umfeld am Spieltag. Die Mannschaft wird nun am Freitagabend nach Hannover reisen, wobei das Spiel am Samstag um 15:00 Uhr Ortszeit beginnt.
Auch die Anhänger von TSV Havelse stehen vor einer weiten Anreise. Der Verein hat die Fans gebeten, entsprechend zu planen, und darauf hingewiesen, dass Ticket‑ und Transportmöglichkeiten von der üblichen Spieltagsroutine im Wilhelm‑Langrehr‑Stadion abweichen werden.
Der Saisonauftakt der Regionalliga Nord findet nun an einem neutralen Spielort statt, was einen ungewöhnlichen Start für Havelse bedeutet. Der Verein betont, dass das Spiel weiterhin ein Pflichtspiel bleibt und ihr Fokus darauf liegt, die Saison wie geplant zu beginnen.
Ligenvorschriften verlangen, dass Spiele stattfinden, sofern nicht extreme Umstände vorliegen. In diesem Fall akzeptierten der DFB und die Verantwortlichen der Regionalliga Nord die Erklärung des Vereins und genehmigten die Spielortverlegung, um sicherzustellen, dass das Spiel planmäßig stattfinden kann.