Bundesliga
Halbpreis-Leihe holt Nkunku zurück in die Bundesliga für RB Leipzig
Offiziell, 28‑jähriger französischer Stürmer Christopher Nkunku tauscht einen Abgang für 60 Millionen Euro gegen einen Leihvertrag über 3 Millionen Euro, wobei er einen Rekordverkauf mit einer Schnäppchenrückkehr in die Bundesliga nach mehreren Jahren bei FC Chelsea und AC Mailand gegenüberstellt.
Vom Abgang für 60 Millionen Euro zum Leihvertrag über 3 Millionen Euro
Nkunku verließ RB Leipzig im Sommer 2023 in Richtung Chelsea für eine gemeldete Summe von 60 Millionen Euro. Der Transfer stellte einen bedeutenden Mittelabfluss für den sächsischen Verein dar und schickte den französischen Stürmer in die englische Premier League.
Jetzt wollen die roten Bullen den Rückkehrer für etwa die Hälfte dieses Betrags zurückholen: RB Leipzig hat einen Leihvertrag von AC Mailand für eine Leihgebühr von 3 Millionen Euro gesichert. Der Deal beinhaltet zudem eine Kaufoption für die Sachsen, wobei die Summe bei etwa 28 Millionen Euro liegt.
Während seiner ersten Spielzeit in Leipzig absolvierte der Spieler 176 Spiele, erzielte 70 Tore und lieferte 56 Vorlagen. Diese Zahlen verdeutlichen, warum der Verein ihn als entscheidenden Rückkehrer für die kommende Saison sieht.
Nkunku will seine Karriere mit Leihe zurück zu RB Leipzig wiederbeleben
Seine nachfolgenden Stationen brachten solide, wenn auch nicht spektakuläre Ergebnisse: Bei FC Chelsea erzielte er aus 62 Einsätzen 18 Tore und fünf Vorlagen, während er bei AC Mailand in 35 Spielen acht Tore und drei Vorlagen hinzufügte. Die Statistiken zeigen seine anhaltende Produktivität in ganz Europa.
Was die Rückkehr für Leipzig bedeutet
Der Franzose selbst zeigte Begeisterung über die Rückkehr und sagte: „In den Gesprächen habe ich von Anfang an gespürt, wie sehr mich die Verantwortlichen hier immer noch schätzen und welches Vertrauen man in mich hat.“ Er betonte, dass Leipzig sich wie der richtige Ort anfühlt, um seine besten Leistungen zu zeigen.
Kann Leipzig mit Christopher Nkunku einen Titel gewinnen? Die Frage schwebt über den Bullen, während sie sich auf eine Saison vorbereiten, die von seinen Beiträgen abhängen könnte.
Nkunku setzt seine Europa‑Tour fort und hat bereits in vier der fünf Top‑Ligen gespielt; die einzige Liga, die er noch nicht betreten hat, ist die spanische Liga. Seit 2010 entwickelte er sich im Jugendbereich von PSG, bevor er 2019 erstmals ins Ausland ging, als Leipzig Interesse für 19,5 Millionen Euro zeigte.