Bundesliga
Adjeteys Debüt hebt Wolfsburgs knappen DFB-Pokal‑Ausweg hervor
An einem kühlen Augustabend in Berlin stand VfL Wolfsburg vor einer DFB‑Pokal‑Erste‑Runden‑Prüfung, die drohte, zu einem Albtraum zu werden, während der ghanaische Verteidiger Jonas Adjetey seinen ersten Start in der Saison 2026/27 erhielt und einen persönlichen Lichtblick mitten in der Clubs Pokalangst bot.
Adjeteys Debüt markiert einen persönlichen Meilenstein
Der 22‑jährige Innenverteidiger wurde in einer Vierer‑Abwehr zusammen mit Kilian Fischer, Hauke Wahl und Joakim Mhle aufgestellt, da Trainer Tobias Strobl die pokalspezifischen Änderungen vornahm. Adjetey blieb 77 Minuten auf dem Platz, bevor Bence Dardai eingewechselt wurde, und er gewann in der 47. Minute einen Freistoß in seiner eigenen Hälfte.
Nachdem er im Februar 2026 von FC Basel zu VfL Wolfsburg gewechselt war, verzeichnete der ghanaische International in der letzten Saison vier Bundesliga‑Einsätze. Der Start im DFB‑Pokal bietet eine Plattform, um vor der internationalen Pause nach regelmäßigen Minuten zu streben, wobei der Verein nun in die zweite Runde des Wettbewerbs steht.
Wolfsburg übersteht eine DFB‑Pokal‑Angst an einem Amateurplatz
Das Duell im Stadion auf dem Wurfplatz, einem Amateurstadion in Berlin, ließ die Viertligisten VSG Altglienicke bereits in der fünften Minute treffen, wodurch die Bundesliga-Mannschaft im Spiel dreimal zurücklag. Maximilian Arnold glich zweimal aus und Hauke Wahl erzielte durch ein dramatisches Elfmeterschießen in der 117. Minute den Ausgleich.
Nach der Verlängerung wurde das Spiel durch ein Marathon‑Elfmeterschießen entschieden, das 6‑5 zu Wolfsburgs Gunsten endete, wobei der 18‑jährige Torhüter Jakub Zielinski zwei Elfmesser rettete. Der Sieg ermöglichte dem deutschen Verein das Weiterkommen trotz des frühen Schocks.
Das begleitende Soccer‑Bild, betitelt Men: DFB Cup, zeigt die Aktion am Stadion auf dem Wurfplatz und wird Soeren Stache/dpa zugeschrieben. Eine WICHTIGE MITTEILUNG des Deutschen Fußball‑Verbands (DFB) und der Bundesliga besagt, dass Aufnahmen im Stadion nicht als sequenzielle oder videoähnliche Fotoreihen verwendet werden dürfen, wie im Stache‑Bildnachweis hervorgehoben.
Adjeteys solide Defensivarbeit, hervorgehoben durch den Freistoß und seine organisatorische Rolle, steht im Kontrast zur kollektiven Angst, die Wolfsburg plagte, und unterstreicht, wie individuelle Durchbrüche entstehen können, selbst wenn ein Team mit einer Pokalangst kämpft.