WM
Deutschland setzt auf Jürgen Klopp zur Rettung der Nationalmannschaft
Heute um 11:10 Uhr stellte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) Jürgen Klopp als neuen Bundestrainer vor und band ihn mit einem Vertrag bis 2030. Dem vorausgegangen waren wochenlange Spekulationen und ein WM-Ausscheiden, bei dem die Mannschaft im Achtelfinale im Elfmeterschießen gegen Paraguay unterlag.
Die Ernennung erfolgt, nachdem Julian Nagelsmann nach einer enttäuschenden WM-Kampagne zurückgetreten war und eine klare Vakanz für eine neue strategische Ausrichtung hinterließ.
Klopp, der ehemalige Trainer von Borussia Dortmund und Liverpool, galt von Anfang an als der ideale Kandidat des DFB, gelobt für seine Gegenpressing-Philosophie und sein mit Titeln gespicktes Résumé.
Eine Einigung wurde zwischen dem DFB und Red Bull erzielt, dem Unternehmen, bei dem Klopp als Head of Global Soccer tätig gewesen war, was den Weg für seine Rückkehr ins Trainergeschäft ebnete.
Jürgen Klopp soll Deutschland als neuer Bundestrainer übernehmen.
Der Vertrag, der bis 2030 läuft, zielt explizit darauf ab, dass Klopp die Nationalmannschaft bis zur in diesem Jahr stattfindenden Weltmeisterschaft führt.
Deutschland, Weltmeister 2014, hat sich schwergetan, diesen Erfolg zu wiederholen, scheiterte 2018 und 2022 in der Gruppenphase und erlitt diesen Sommer im Achtelfinale eine Elfmeter-Niederlage gegen Paraguay.
Nach seinem Abschied von Liverpool legte Klopp bewusst eine zweijährige Auszeit vom Vereinsfußball ein, in der er im deutschen Fernsehen auftrat und seinen Aufgaben bei Red Bull nachkam.
DFB ebnet Weg für Klopp-Verpflichtung bei Frankfurt
Der Kader verfügt über Talente wie Joshua Kimmich, Florian Wirtz und Jamal Musiala, doch ist er seit dem Triumph von 2014 nicht über ein Viertelfinale hinausgekommen.
Klopp steht nun vor der Herausforderung, seine Expertise auf Vereinsebene in internationale Ergebnisse umzusetzen, wobei die Qualifikationskampagne zur Weltmeisterschaft 2030 die erste große Bewährungsprobe darstellt.