Bundesliga FRAUEN
Vom Nationalteam‑Cheftrainer zum Vereinscoach: Voss‑Tecklenburgs Schweizer Kapitel
Martina Voss‑Tecklenburg, die 58‑jährige ehemalige Trainerin der deutschen Frauen‑Nationalmannschaft, hat einen Zweijahresvertrag unterschrieben, um Trainerin von FC Zürich zu werden, wobei ihr Einsatz am 1. Oktober nach ihrem DFB‑Abschied beginnen soll. Der Schritt markiert ihre Rückkehr ins Trainer‑Geschäft und spiegelt eine langjährige Verbindung zur Schweiz wider.
Vom Nationalteam zum Verein
Voss‑Tecklenburg war von 2020 bis zu ihrem DFB‑Abschied Bundestrainerin der deutschen Fußball‑Nationalmannschaft der Frauen, deren Abschied der DFB im November 2023 bekannt gab. Sie verließ das Amt nach einer Vertragsauflösung und erklärte, dass sie sich auf Aufgaben konzentrieren wolle, die ihr persönliche Zufriedenheit bringen. Der Weggang ermöglichte ihr, neue Aufgaben im Trainer‑Geschäft zu prüfen.
Zwischen 2012 und 2018 war Voss‑Tecklenburg Nationaltrainerin der Schweiz und leitete die Frauen‑Nationalmannschaft für sechs Jahre. Dieser Zeitraum schuf eine dauerhafte Verbindung zu dem Land, die sie als Faktor für ihre aktuelle Ernennung nennt. Ihre Erfahrung dort wird als wertvoll für die Aufgabe bei FC Zürich angesehen.
Vertrag und Motivation
Der Verein bestätigte, dass Voss‑Tecklenburg einen Zweijahresvertrag unterschrieben hat, der sie für die nächsten beiden Spielzeiten sichert. Die Vereinbarung bringt sie fest zurück ins Trainer‑Geschäft, mit einer klaren Rolle als Cheftrainerin und als Trainerin des Vereins. Sie wird die Position am 1. Oktober übernehmen, nachdem sie ihre übrigen Verpflichtungen abgeschlossen hat.
„Ich habe einfach wieder Lust“, sagte Voss‑Tecklenburg und fügte hinzu, dass sie nur dort arbeiten werde, wo sie das Gefühl hat, dass es zu ihr passt. „Ich habe gesagt, ich mache nur noch was, wo ich Lust drauf habe, wo ich das Gefühl habe, es passt zu mir“, erklärte sie. Das begleitende Foto trägt die Quelle: Marius Becker/dpa/dpa‑Bilder)VorlesenAktuelle Zeit:0:00 Gesamtdauer:0:001xJetzt, Becker für das Bild dankend.
Aufgrund noch bestehender Verpflichtungen wird Voss‑Tecklenburg die Position erst am 1. Oktober antreten, wie vom Verein angekündigt. Sie beschrieb den Zeitpunkt als notwendig, um ihre bestehenden Aufgaben zu erfüllen, bevor die neue Aufgabe beginnt.
Der Wechsel von der Leitung einer Nationalmannschaft zur Führung eines Vereins betont einen persönlichen Übergang vom internationalen Rampenlicht zu einem fokussierten Vereinsumfeld. Er verdeutlicht zudem, wie ihre langjährige Verbindung zur Schweiz weiterhin ihren Karriereweg prägt.