WM
FIFAs WM-Verkaufsplan löst existenzielle Besorgnis im Fußball aus
Die FIFA veröffentlichte eine 1.403 Wörter umfassende öffentliche Erklärung, die versucht, einen neuen Plan zu begründen, die Anteile an der Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen – ein Schritt, der heftige Kritik in der Fußballwelt ausgelöst hat. Das umfangreiche Dokument versucht, den Verkauf als Mittel zur Finanzierung von Entwicklungsprojekten darzustellen, doch die Formulierungen haben einen Alarmruf ausgelöst.
Kritiker haben einige ausgewählte Formulierungen aus der Erklärung aufgegriffen, bezeichneten sie als „Schockierend“ und nannten sie „die Atombombe des Fußballs“. Andere warnten, es sei „schlimmer als die Super League und größer als 115“ und beschrieben es als „die Grenze im Sand“. Ihrer Ansicht nach ist das alles nicht übertrieben, weil der Vorschlag Extreme zusammenführt, die das zukünftige Schicksal des Sports schon lange belasten.
Die UEFA trat in die Debatte mit einer klaren Antwort ein und erklärte, der Plan „überschreite eine Grenze“ und betonte, die Weltmeisterschaft sei nicht von der FIFA zu verkaufen. Die Erklärung des Gremiums unterstreicht die Spannung zwischen den kontinentalen Verbänden und den kommerziellen Ambitionen der FIFA.
Gianni Infantino stellte die Initiative im Rahmen einer aufmerksamkeitsstarken Ankündigung dar, dass die FIFA die Finanzierung der Fußballentwicklung auf über 10 Milliarden US‑Dollar ausweiten will, und präsentierte den Verkauf als demokratische Umverteilung von Ressourcen. Die Erzählung wurde als Mittel präsentiert, „das gesamte Spiel zu heben“ und ein breiteres Wachstum zu sichern.
Kern des Vorschlags ist das Programm FIFA Forward Enterprise, das ein neues Unternehmen zur Durchführung der wichtigsten Wettbewerbe schaffen würde. Nach dem Plan würde die FIFA die Mehrheitsbeteiligung behalten, private Invest