WM
FIFA zieht den Stecker bei Private‑Equity‑WM‑Gewinnplan
FIFA‑Präsident Gianni Infantino kündigte am Freitagabend an, dass der Dachverband seinen Vorschlag, Anteile an zukünftigen WM‑Gewinnen an Private‑Equity‑Fonds zu verkaufen, aufgeben wird, wodurch der umstrittene Monetarisierungsplan, der bei den Interessengruppen breite Kritik hervorgerufen hatte, effektiv gestoppt wird.
Das ursprüngliche Konzept sah vor, zukünftige Turniererlöse zu monetarisieren, indem Private‑Equity‑Fonds ein Stück der WM‑Gewinne angeboten wurde.
Der Vorschlag löste heftige Gegenreaktionen aus, wobei der europäische Fußballverband warnte, zukünftige FIFA‑Veranstaltungen zu boykottieren, falls der Anteilsverkauf vorangetrieben wird.
Die Ankündigung wurde von der Bildunterschrift (Andre Pain/AP) „Die Weltmeisterschaft ist doch nicht zum Verkauf“ begleitet, was die Umkehrung des vorherigen Vorschlags durch die Organisation unterstreicht.
Durch das Abschaffen des Plans beendet die FIFA die Kontroverse und beseitigt die unmittelbare Gefahr eines europäischen Boykotts, wodurch die Zusammenarbeit mit den Fußballbehörden des Kontinents erhalten bleibt.