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WM

FIFA-Pläne lösen Gegenreaktion aus, CONCACAF äußert besorgte Bedenken

Von 4AllFootball ·

In einem geschäftigen Newsroom um 10:54 heute meldeten Reporter die Welle der Kritik an den FIFA‑Plänen, Anteile an der WM an private Investoren zu verkaufen, ein Schritt, der viele Interessengruppen besorgt über das Fehlen eines transparenten Prozesses zurückgelassen hat.

Nach dem Aufschrei der UEFA gab CONCACAF – der Dachverband von Nord‑ und Mittelamerika – eine stark formulierte Erklärung ab. „CONCACAF musste von den Medien und dann über eine Pressemitteilung von diesem Thema erfahren“, hieß es zu Beginn der Erklärung. „Wir sind sehr besorgt über das Fehlen des üblichen Prozesses“, fuhr sie fort und fügte hinzu, dass viele in der Region die Enttäuschung über die Detail‑offenlegung vor jeglichem Dialog mit den relevanten Verbänden teilen.

Die UEFA hatte bereits am Dienstag eine harte Linie eingeschlagen und gewarnt, dass eine Grenze überschritten worden sei, die die Fußball‑Verbände niemals überschreiten sollten. Ihr Sprecher erklärte: „Die Seele und die Governance des Fußballs sind keine Waren, sicherlich nicht ohne Transparenz darüber, wer finanziell profitiert. Niemand besitzt den Fußball, und es ist nicht die Aufgabe von FIFA, ihn zu verkaufen.“

Der Mangel an Konsultation wurde am Mittwoch von den englischen, französischen und dänischen Verbänden wiederholt, die ähnliche Erklärungen veröffentlichten. Auch Hans‑Joachim Watzke, Vizepräsident des Exekutivausschusses der UEFA, La Liga‑Chef Javier Tebas und der ehemalige FIFA‑Präsident Sepp Blatter verurteilten Gianni Infantinos Vorgehen.

FIFA kündigte an, ein neues Unternehmen zu gründen und Minderheitsanteile an der WM zu verkaufen, ein Plan, der am Dienstag genauer erläutert wurde. Präsident Gianni Infantino versprach, dass die Erlöse, die voraussichtlich Milliarden erreichen werden, unter den Mitgliedsverbänden verteilt werden.

Kritiker in der Schweiz argumentieren, dass das Vorhaben darauf abzielt, Stimmen für die FIFA‑Präsidentschaftswahl im nächsten Jahr zu gewinnen, bei der dieselben Mitgliedsverbände abstimmen werden. Sie warnen, dass solche finanziellen Anreize die Governance des Sports untergraben könnten.

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