WM
Europäische Fußballverbände erwägen Boykott wegen FIFA‑WM‑Verkauf
Bei einer Pressekonferenz heute äußerten UEFA‑Beamte scharfe Kritik an FIFA‑Vorschlag, die Rechte an der kommenden Weltmeisterschaft zu verkaufen, was eine rasche Reaktion der europäischen Fußballverbände auslöste und Gespräche über einen kontinentalen Boykott unter den nationalen Verbänden in Gang setzte.
UEFA reagierte am Dienstag mit einer formellen Erklärung, in der sie den Plan von FIFA verurteilte. Der Verband sagte: „Eine Grenze wurde überschritten, die administrative Organisationen des Fußballs niemals überschreiten dürfen. Die UEFA nimmt dies äußerst ernst und erwartet, dass alle nationalen Fußballverbände dasselbe tun“, hieß es in der Erklärung.
Auch die europäischen Fußballverbände haben ihre Ablehnung zum Ausdruck gebracht und erklärt, dass sie keinen Nutzen im vorgeschlagenen Verkauf der Weltmeisterschaftsrechte sehen. Ihre gemeinsame Haltung unterstreicht den gemeinsamen Glauben, dass das Turnier unter der Kontrolle der traditionellen Institutionen des Fußballs bleiben sollte.
Internationale Medien berichteten, dass Diskussionen über einen Boykott bereits im Gange seien. Ein englischer Sender schrieb: „Die UEFA ist wütend und die europäischen Länder sitzen am Tisch, um einen möglichen Boykott zu diskutieren.“ Der Bericht hebt die wachsende Spannung zwischen den Verbänden hervor.
Ein deutscher Sender fügte hinzu, dass der geplante Boykott sich auf jede FIFA‑Veranstaltung erstrecken könnte, von der Senioren‑Weltmeisterschaft bis hin zur Club‑Weltmeisterschaft. Das deutet auf einen breiten Widerstand gegen jede Kommerzialisierung der Flaggschiff‑Events von FIFA hin.
Andy Burnham, Premierminister des Vereinigten Königreichs, schrieb auf X, um seine Unterstützung für die Position der UEFA zu bekräftigen. Er warnte: „Fußball gehört den Fans, die Woche für Woche, bei Regen oder Sonnenschein, die Stadien füllen. Die Weltmeisterschaft ist kein Produkt, das verkauft werden kann, und ein teilweiser Verkauf würde das Spiel beenden“, und betonte das Ethos des öffentlichen Eigentums.
Der Streit verdeutlicht einen Konflikt zwischen den regulierenden Institutionen des Fußballs und Investoren, die versuchen, das Premierturnier zu kommerzialisieren, ein Konflikt, der die zukünftige Governance der lukrativsten Veranstaltungen des Sports prägen könnte.