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WM

Donald Trump kritisiert Tuchel, zweifelt an Kane nach Englands Halbfinalverlust

🇬🇧 Von Fussball4All Editorial ·
Enzo Fernándezs späte Treffer, gefolgt Sekunden später von Lautaro Martínezs Kopfball, drehte das WM-Halbfinale in Atlanta am Mittwoch, raubte England den Sieg und schickte Argentinien ins Finale. Die entscheidenden Tore löschten Englands Führung zur Halbzeit und beendeten ihre Turnierhoffnungen. Am Mittwoch erlangte England gegen Argentinien in der zweiten Hälfte die Führung und befand sich nur fünf Minuten plus Nachspielzeit vom Erreichen ihres ersten Männer-WM-Finales seit dem Triumph von 1966 entfernt. Das Momentum ließ eine historische Aufholjagd für die englische Mannschaft vermuten. Anthony Gordons Tor verschaffte England früh in der zweiten Hälfte die Führung. Dieser Vorteil währte nur kurz, da Argentinien spät reagierte. US-Präsident Donald Trump kritisierte am Freitag bei einem FIFA‑Empfang Englands Vorgehen. Er sagte: „Ihr habt einen großartigen Spieler in England, mit dem ich Golf gespielt habe, Harry. Ich glaube, sie haben einen Fehler gemacht, als sie ihn zu einem defensiven Spieler machten.“ Er fügte hinzu: „Was weiß ich über Fußball? Sie haben ihren besten Spieler genommen und ihn dann in die Abwehr gestellt.“ Der deutsche Trainer Thomas Tuchel, der England bei einem großen Turnier zum ersten Mal betreute, wurde für ultra‑defensive Auswechslungen kritisiert, nachdem England mit 1:0 in Führung lag. Kritiker argumentierten, die Änderungen hätten Druck von Argentinien eingeladen. Der Fußballverband hat Tuchel öffentlich unterstützt und darauf hingewiesen, dass sein Vertrag bis 2028 läuft. Argentinien wird am Sonntag versuchen, seinen Weltmeistertitel zu verteidigen, wenn es in New York auf die europäischen Meister Spanien trifft. Das bevorstehende Finale stellt die südamerikanische Mannschaft einer starken spanischen Truppe gegenüber. Die WM 2026 wurde in den USA, Kanada und Mexiko mit 48 Teams ausgetragen, erweitert von 32. FIFA-Präsident Gianni Infantino deutete an, dass die nächste Männer-WM 2030 in Saudi-Arabien mit 64 Teams stattfinden könnte. Ein niedergeschlagener Harry Kane nach Englands Niederlage gegen Argentinien (PA Wire) unterstreicht die Enttäuschung, die im gesamten englischen Lager zu spüren ist.

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