Champions League FRAUEN
Dominanz auf dem Platz vs. Kritik abseits des Spielfelds: Freigang treibt Frankfurt voran
Laura Freigangs Doppel am Dienstag schickte die Frauenseite von Eintracht Frankfurt ins dritte Runde der Champions League nach einem 2‑0‑Sieg über Malmö FF im zweite Qualifikationsrunde‑Duell, mit Toren in der 39. und 76. Minute im Brentanobad‑Stadion.
Trotz des Sieges bleibt Freigang spielberechtigt, während der Deutsche Fußball‑Bund eine Untersuchung wegen drei versäumter Dopingkontrollen durchführt; es wurden keine Teilnahmebeschränkungen verhängt.
Das Eröffnungstor entstand per Kopfball nach einer Ecke, das zweite wurde aus etwa 15 Metern in die hintere Ecke des Netzes geschossen.
Ein Publikum von 2.755 Zuschauern sah, wie Frankfurt die Ballbesitz dominierte und Malmö‑Torhüterin Zećira Mušović im Verlauf des Spiels wiederholt unter Druck setzte.
Cheftrainer Niko Arnautis nahm keine Änderungen an der Startelf vor, die bereits einen 8‑0‑Halbfinals‑Sieg gegen Omonia Nicosia erzielt hatte, schuf zahlreiche Chancen, obwohl sie anfangs Schwierigkeiten hatten, diese zu verwerten, da Mušović mehrere wichtige Paraden zeigte.
Die dritte Qualifikationsrunde wird über zwei Spiele entschieden, der Gegner wird am Dienstag ausgelost; das Hinspiel ist für den 26. August angesetzt und das Rückspiel für den 2. September.
Eintracht Frankfurt ist ein Bundesligaclub, das derzeit den dritten Platz in seiner Inlandsliga belegt, was die starke heimische Position des Teams neben seinen europäischen Ambitionen unterstreicht.
Der Kontrast zwischen der Dominanz auf dem Platz und der Prüfung abseits des Spielfelds verdeutlicht, wie die Mannschaft in Europa vorankommen kann, obwohl ein Schlüsselspieler einer laufenden Untersuchung gegenübersteht.