WM
CONCACAF schließt sich UEFA an in einer Rüge gegen Infantino wegen FIFA Forward Enterprise
In einer knappen Erklärung, die auf seiner offiziellen Website veröffentlicht wurde, drückte die Konföderation von Nord‑, Mittelamerika und Karibik‑Fußball (CONCACAF) „Zufriedenheit“ über den Rückzug des FIFA Forward Enterprise‑Projekts aus, ein Schritt, der angekündigt wurde, nachdem Gianni Infantino die Initiative zurückgenommen hatte. Die Ankündigung erfolgte in den letzten Stunden des Freitags und signalisierte eine neue Eskalation im globalen Governance‑Streit.
Die UEFA hatte zuvor ein Kommuniqué veröffentlicht, das die Rolle des Präsidentes der „Casa Madre“ – FIFA – direkt kritisierte und ihm vorwarf, etablierte Governance‑Rahmen zu überschreiten. Die Haltung des europäischen Organs setzte den Ton für andere Konföderationen, die darauf folgten, und hob Bedenken hinsichtlich Transparenz und ordnungsgemäßem Verfahren hervor.
CONCACAF lobt den Rückzug der FIFA von der Privatisierung der WM
Im Anschluss an das Vorgehen der UEFA veröffentlichte CONCACAF ein hartes „COMUNICADO DE CONCACAF“, in dem es seine 41 Mitgliedsverbände für ihr gemeinsames Auftreten lobte und den Rückzug des Vorschlags begrüßte, den es als „FFE“ (FIFA Forward Enterprise) bezeichnete. Die Erklärung unterstrich die Einheit der „Confederación de Norteamérica, Centroamérica y el Caribe de Fútbol“ bei der Verteidigung langfristiger Fußballinteressen.
FIFA streicht Forward Enterprise, weil Verbände den WM‑Anteil ablehnen
Victor Montagliani, der kanadische Manager, der CONCACAF leitet, warnte, dass der Plan „impulsado al margen de todo marco de gobernanza establecido, sin transparencia, consulta ni el debido proceso“ sei. Er fügte hinzu: „Una propuesta de esta magnitud no llega a esta instancia por casualidad. Es síntoma de un liderazgo que ha dejado de priorizar el fútbol.“