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Celtic jagt österreichischer Torwart Polster nach Schmeichels Ruhestand
Im Celtic Park haben die Scottish Hoops ihr Augenmerk nach dem Rücktritt des Veteranen Kasper Schmeichel auf den österreichischen Torwart Nikolas Polster gerichtet, in der Hoffnung, einen erfahrenen Torhüter für die Champions‑League‑ und Old‑Firm‑Duelle zu sichern; Polster hielt in 28 Spielen der österreichischen Bundesliga 2025/26 sieben Mal das Tor sauber.
Der Daily Record stellt fest, dass die schottischen Meister in die Diskussion um den Wolfsberger‑AC‑Torwart Polster eingetreten sind, während sie nach Schmeichels Rücktritt ihre Optionen prüfen. Wolfsberger ist fest entschlossen, einen ihrer größten Vermögenswerte zu halten.
Polster befindet sich im letzten Jahr seines Vertrags, was Wolfsberger vor eine schwierige Entscheidung stellt, falls keine neuen Konditionen vereinbart werden. Vereine außerhalb Österreichs, darunter Hertha Berlin, haben die Gespräche intensiviert.
In der Saison 2025/26 absolvierte Polster 28 Ligaspiele, legte 2.610 Minuten zurück und hielt sieben Mal das Tor sauber, was ihn zu einem der herausragenden jungen Torhüter der Liga macht. Seine Leistungen haben europaweit Aufmerksamkeit erregt.
Er hat zudem 17 Länderspiele für die österreichische U‑21‑Mannschaft absolviert und war der vierte Torhüter im Kader der Senioren‑WM‑Mannschaft 2026. Diese Referenzen unterstreichen seinen wachsenden Ruf.
Martin O’Neill und die Rekrutierungsabteilung von Celtic können nun verschiedene Lösungen prüfen, wobei Viljami Sinisalo bereits einen langfristigen Entwicklungsweg im Kader besetzt. Die Verpflichtung eines weiteren jungen Torhüters könnte das Kadergleichgewicht erschweren.
Angesichts des Bedarfs an einem erfahrenen Stammtorhüter für Champions‑League‑Abende und Old‑Firm‑Duelle legt die Analyse nahe, dass Celtic sein Interesse dämpfen und sich anderweitig umsehen sollte, da die aktuelle Lage einen klaren, verlässlichen Nummer‑Eins verlangt. Die Priorität des Vereins bleibt, einen bewährten Torhüter zu sichern.
Wolfsberger steht vor der Entscheidung, ob sie Polster vor Ablauf der Frist neue Konditionen anbieten, während das Interesse von Vereinen wie Hertha Berlin zusätzlichen Druck ausübt, das Vertragsdilemma zu lösen. Das Ergebnis wird die Torwartplanung des österreichischen Vereins für die kommende Saison prägen.