Bundesliga
BVB führt beim Saisonkartenverkauf, während Schalke Bayern unterbietet
Im Signal Iduna Park ist das Röhren der Fans, die sich für die Dauerkarten 2026/27 anstellen, spürbar, ein eindrucksvoller Hinweis darauf, dass die Ticketnachfrage die Preisschilder übertreffen kann. Borussia Dortmund (BVB) hat sich als klarer Spitzenreiter erwiesen und verkauft mehr Dauerkarten als jeder andere Bundesliga‑Verein.
Ticketvolumen und Preisführer
Laut der neuesten Rangliste verkaufte BVB 55.000 Dauerkarten, deutlich vor dem aufgestiegenen Schalke 04 mit 40.000 und dem FC Bayern mit 38.000. Der Verein erreichte dies trotz eines relativ hohen Einstiegspreises von 265,20 € für die günstigste Dauerkarte, ein Wert, der nur geringfügig von Paderborn mit 265,60 € unterboten wird.
Schalke 04 kombiniert starke Nachfrage mit einem deutlich niedrigeren Einstiegspreis von 219 €, was es zur günstigsten Option unter den Top drei macht. Nur vier Vereine in der Liga schaffen es, einen günstigeren Einstiegspreis als den Preis von Bayern‑München anzubieten.
Mittelklassenteams und die Aufsteiger
VfB Stuttgart und Eintracht Frankfurt verkauften jeweils 36.000 Dauerkarten, wobei das günstigste Ticket von Frankfurt bei 190 € liegt und es zu den preiswertesten Angeboten der Liga zählt. Der niedrigste Preis von Stuttgart liegt bei 260 €.
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SC Freiburg, mit einer Stadionkapazität von 34.700, verkaufte 25.000 Tickets, während Bayer Leverkusen von 30.210 Plätzen 21.400 verkaufte. Beide Vereine liegen im mittleren Preisbereich: Das günstigste Ticket von Freiburg kostet 230 € und das von Leverkusen 235 €.
Mainz 05 verzeichnete 20.500 Dauerkarten und berechnete 199 € für die Einstiegsklasse – einer der niedrigeren Preise im Oberhaus. Weiter unten in der Rangliste erscheinen Vereine wie Hoffenheim, Union Berlin, Paderborn und Elversberg.
Der neu aufgestiegene SVE liegt in absoluten Zahlen am unteren Ende, füllt jedoch 74 % seiner Stadionplätze mit Dauerkarten, obwohl sein günstigster Preis von 252 € zu den höheren Enden des Marktes gehört.
Diese Zahlen zeigen, dass hohe Ticketvolumina mit hohen Preisen koexistieren können, ein Trend, der die Umsatzerwartungen in der gesamten Bundesliga neu gestaltet.