Bundesliga FRAUEN
Bernauer hält das „Versorgungs‑Liga“-Label für die Bundesliga für übertrieben
Vanessa Bernauer kehrt zu VfL Wolfsburg als Direktorin des Frauenfußballs zurück und betont, dass die Bezeichnung der Bundesliga als „Zulieferungs‑Liga“ übertrieben sei, während sie die Lücke zu FC Bayern, den anhaltenden Umbruch im Frauenfußball und die Zukunft der Liga heute in der Diskussion hervorhebt.
Vanessa Bernauer, die neu ernannte Direktorin des Frauenfußballs beim VfL Wolfsburg, wird nach ihrer Rückkehr zum deutschen Spitzenklub die Frauenabteilung des Vereins leiten. Ihre Ernennung folgt einer Zeit abseits des Klubs, und sie bringt Erfahrung aus früheren Positionen im Sport mit.
Bernauer hob eine deutliche Lücke zwischen Wolfsburg und FC Bayern im Frauenfußball hervor und stellte fest, dass der bayerische Klub derzeit eine stärkere Position innehat. Sie argumentierte, dass die Verringerung dieser Lücke für ein ausgewogenes Wettbewerbsniveau entscheidend sei.
Im Gespräch über den breiteren Umbruch im Frauenfußball sagte Bernauer, dass der Sport erhebliche strukturelle Veränderungen durchlaufe. Diese Veränderungen, so glaubt sie, bieten sowohl Herausforderungen als auch Chancen für Vereine in der gesamten Liga.
Die Bundesliga, argumentierte sie, ist keine bloße Zulieferungs‑Liga für andere Wettbewerbe. Bernauer betonte, dass strategische Investitionen und Talentförderung entscheidend seien, um die Zukunft der Liga und ihr langfristiges Wachstum zu sichern.