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Preis von 50‑60 Millionen Euro bremst die Kounde-Jagd von Bayern München
Der FC Barcelona hat einen Preis von 50‑60 Millionen Euro für den französischen Verteidiger Jules Kounde festgesetzt und signalisiert, dass nur Angebote, die dieser Bewertung entsprechen, in Betracht gezogen werden. Bayern München hingegen bewertet den Rechtsverteidiger mit etwa 40 Millionen Euro, hält die Forderung für überhöht und lässt das Interesse des deutschen Vereins erstarren.
Die katalanische Seite sieht Kounde als einen der besten Rechtsverteidiger der Welt. Er wird zudem als Eckpfeiler von Hansi Flicks Plänen bezeichnet, nachdem eine Saison durch seinen Weltmeisterschaftsauftritt gerettet wurde.
Bayern München hat vorsichtiges Interesse an dem Verteidiger bekundet. Der deutsche Verein schätzt ihn auf rund 40 Millionen Euro, ein Betrag, den Barcelona für unzureichend hält.
Die über 10 Millionen Euro große Lücke zwischen Bayerns Bewertung und Barcelonas Preisvorstellung von 50‑60 Millionen Euro hat jede ernsthafte Verfolgung seitens des deutschen Vereins zum Stillstand gebracht.
Bislang hat Barcelona kein formelles Angebot für Kounde erhalten, nur erste Anfragen. Folglich laufen derzeit keine aktiven Verhandlungen zwischen den beiden Vereinen.
Laut SPORT wird Barcelona Angebote prüfen, die den wahren Marktwert des französischen Verteidigers widerspiegeln. Die sportliche Abteilung des Vereins stuft ihn weiterhin zu den besten Rechtsverteidigern im Weltfußball ein.
Barcelona bewundert zudem den Tottenham‑Rechtsverteidiger Pedro Porro, dessen Auftritte bei der Weltmeisterschaft sein Profil gehoben haben. Porro hat kürzlich einen neuen Vertrag mit Tottenham unterschrieben, was die Verhandlungsposition des englischen Vereins stärkt.
Solange kein anderer Verein den Preis von 50‑60 Millionen Euro akzeptiert, wird Kounde voraussichtlich ein wichtiger Teil von Hansi Flicks Kader bleiben. Barcelona steht unter keinem Verkaufsdruck, und Flick hofft, dass die Form von der Weltmeisterschaft wiederkehrt, sobald der Verteidiger in den kommenden Wochen zum Training stößt.
Foto: Juan Manuel Serrano Arce.