WM
Schweizer Akanji schwört, nach WM-Fehlversuch keine Elfmeter mehr zu schießen
Am Dienstagabend in Doha kündigte der Schweizer Verteidiger Manuel Akanji an, dass er nie wieder einen Elfmeter treten wird, nachdem er seinen Schuss in der WM‑Elfmeterschießen verfehlt hatte. Das Fehlschießen erfolgte nach einer 120‑minütigen Pattphase, die das Spiel zum Elfmeterschießen zwang, und die Schweizer Mannschaft kam schließlich dank der Fehler anderer Spieler weiter.
Die Schweiz traf im Achtelfinale der Weltmeisterschaft auf Kolumbien, und nach 120 Minuten torlosem Spiel ging das Duell ins Elfmeterschießen. Akanjis Elfmeter flog über das Kreuz, während die Fehlschüsse von Davinson Sánchez und Cucho Hernández dafür sorgten, dass die Schweizer ins Viertelfinale einzogen.
Manuel Akanji sagte der Schweizer Presse: „Ich habe dem Bundestrainer gesagt, dass dies der letzte Elfmeter war, den ich genommen habe. Es war eine Katastrophe.“ Er fügte hinzu: „Ich habe im letzten Moment meinen Anlauf geändert. Ich sah, dass der Torwart bereits zweimal nach links gesprungen war. Ich war etwas gehetzt und deshalb flog mein Ball vier Meter über das Tor.“
Lucumis Schuss an die Latte – die Schweiz scheitert Kolumbien im Elfmeterschießen
Der Verteidiger, der für Inter Mailand spielt, sagte, er werde in seiner Karriere nie wieder einen Elfmeter treten. Seine Entscheidung spiegelt das Trauma jener Nacht und den Druck der WM‑Elfmeterschießen wider. Die Diskussion drehte sich unter anderem um die Balogun‑Relation und den Abgang von Ronaldo. Für die Zukunft hofft Akanji, dass seine Entscheidung sein Selbstvertrauen schützt und Trainer bei der Auswahl von Elfmeternahmern leitet.Schweiz und Kolumbien duellieren sich um WM-Viertelfinale-Platz
Akanjis Haltung unterstreicht das psychologische Gewicht von WM‑Elfmeterschießen und könnte beeinflussen, wie Teams in kommenden Turnieren die Elfmeterauswahl handhaben.