Zidanes emotionales Versprechen zeichnet ein neues Kapitel für die Bleus
In einer vollen Halle im Hauptsitz des Französischen Fußballverbands knisterte die Atmosphäre, als der neue Cheftrainer am Dienstag das Podium betrat. Zinédine Zidane wurde offiziell zum neuen Selektor der französischen Nationalmannschaft ernannt, ein Moment, der Wellen durch das Publikum schlug.
Der französische Techniker unterschrieb seine große Rückkehr zur Bank, fünf Jahre nachdem er Real Madrid verlassen hatte. Der Weggang des ehemaligen Real‑Madrid‑Managers vor fünf Jahren hatte das Ende einer Ära markiert, und seine Rückkehr signalisiert nun einen Neuanfang für die Nationalelf.
Der Ballon‑d’Or‑Gewinner von 1998 übernimmt das Amt von seinem ehemaligen Teamkollegen und Kapitän der Bleus, Didier Deschamps, der das Amt vierzehn Jahre lang innehatte. Deschamps, der Frankreich über ein Jahrzehnt geführt hat, übergibt das Zepter an ein vertrautes Gesicht aus dem Kader von 1998.
Zidane richtete sich mit einem persönlichen Gruß an die Presse: „Ich grüße DD für seine Arbeit, das ist für mich die Gelegenheit, bravo zu sagen.“ Anschließend skizzierte er seine Ambition: „Etwas Neues wird sich öffnen, aber immer dasselbe zu sehen, nämlich zu gewinnen.“ Das Zitat unterstrich seinen Willen, die Siegertradition Frankreichs fortzusetzen.
Der ehemalige französische Flügelspieler Robert Pirès äußerte seine Begeisterung bei Canal+. „Zinédine Zidane Nachfolger von Didier Deschamps, was denken wir? Endlich! Danke Zizou, dass du zugestimmt hast“, rief der Ex‑International, und hob die Unterstützung hervor, die Zidane von seinen ehemaligen Teamkollegen erfährt.
Die Ära Zidanes beginnt mit einer ersten Begegnung gegen die Türkei am Eröffnungstag der Nations‑League‑Gruppenphase. Dieses Eröffnungsspiel legt den Grundstein für seine Amtszeit und bietet einen frühen Test seiner Ideen.
Ein gebürtiger La Castellane, geht Zidane die Aufgabe mit äußerster Ernsthaftigkeit an und verspricht, dass seine Führung darauf abzielen wird, die Bleus zurück an die Spitze des internationalen Fußballs zu führen.