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Zambias WAFCON-Exit schürt Häuptles Kritik an den CAF-Tiebreak-Regeln
Zambias Cheftrainerin Nora Häuptle kritisierte die Tie‑Break‑Regeln des Confederation of African Football, nachdem die Copper Queens nach ihrem 2‑1‑Sieg gegen Malawi am Mittwochabend den Frauen‑Africa‑Cup der Nationen (WAFCON) verlassen hatten, obwohl dieser Sieg sie im Rennen gehalten hätte.
In der Gruppenphase beendete Zambia punktgleich mit Nigerias Super Falcons und Malawi, wobei jede Mannschaft dieselbe Punktzahl erreichte.
Die Tie‑Break‑Regel des CAF sah vor, dass die Qualifikation anhand der in den direkten Begegnungen zwischen den drei punktgleichen Teams erzielten Tore entschieden wird.
Die Copper Queens sicherten sich am Mittwoch einen 2‑1‑Sieg gegen Malawi und erzielten das entscheidende Tor in der zweiten Halbzeit. Der Sieg reichte jedoch nicht aus, um Zambias Ausscheiden aus dem Turnier zu verhindern.
Nach den direkten Begegnungen kam Nigeria mit vier Toren weiter, Malawi mit drei und Zambia nur mit zwei Toren. Folglich zogen die Super Falcons und Malawi in die K.o.-Runde ein, während die Copper Queens ausgeschieden sind.
Nach dem Spiel äußerte Häuptle ihre Frustration und sagte: „Wir haben in dieser Gruppe die meisten Tore erzielt und die wenigsten Gegentore zugelassen“, und fügte hinzu: „Manchmal bin ich mir nicht sicher, ob wir mit solchen Regelungen das Richtige tun, weil es völlig seltsam wirkt, dass wir ausgeschieden sind.“ Ihre Aussagen wurden von der Lusaka Times berichtet.
Sie bezeichnete die Tie‑Break‑Regeln als nicht mit dem Geist des Spiels vereinbar und kritisierte die Confederation of African Football für ein System, das Teams bestraft, die auf dem Platz gut abschneiden. Sie argumentierte, dass solche Regelungen die Fairness des Wettbewerbs untergraben.
Kapitänin Barbra Banda sagte, das Team würde aus der Enttäuschung lernen und in zukünftigen Wettbewerben stärker zurückkehren. Bandas Kommentare unterstrichen den Willen des Teams trotz des frühen Ausscheidens.
Stürmerin Racheal Kundananji äußerte ebenfalls Stolz auf die Leistung der Spielerinnen, bemerkte, dass das Team hart gekämpft habe, obwohl ihr Turnierlauf vorzeitig endete, und hob die Diskrepanz hervor, die eine Überprüfung der Tie‑Break‑Kriterien des CAF veranlassen könnte. Der Gegensatz zwischen dem Erfolg auf dem Platz – die meisten Tore zu erzielen und die wenigsten Gegentore zu erhalten – und der regulatorischen Entscheidung, die sie nach Hause schickte, verdeutlicht einen möglichen Bedarf an einer Regelrevision.