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Wücks Team gewinnt an Flexibilität und gilt als WM‑Triumphfavorit im Maracanã
Im Schatten des legendären Maracanã, wo einst deutsche Teams Geschichte schrieben, präsentiert Bundestrainer Christian Wück sein weiterentwickeltes Team, das nach eigenen Angaben zu den Favoriten für den WM‑Triumph 2027 in Rio de Janeiro zählt. Seit knapp zwei Jahren leitet er die DFB‑Frauen, hat das Kollektiv breiter, vertrauensvoller und flexibler gemacht und blickt optimistisch auf die anstehenden Aufgaben.
Historische Erfolge im Maracanã
Der Maracanã verbindet die schwarz‑rot‑goldene Fußballgeschichte mit glorreichen Momenten: Vor zwölf Jahren triumphierten die Herren unter Joachim Löw bei der Weltmeisterschaft, und 2016 gewannen die Spielerinnen unter Silvia Neid die Olympischen Spiele auf derselben Bühne. Diese beiden Erfolge bilden den Rahmen für die aktuelle Zielsetzung, innerhalb von rund zehn Monaten erneut das Finale im mythischen Stadion zu erreichen.
Wücks Team hat bereits beachtliche Resultate erzielt, etwa ein 2:1 gegen Japan und ein 4:2 gegen Australien, wobei Melissa Kössler mit zwei Treffern überzeugte. Die 26‑jährige Stürmerin, die seit dem Sommer beim Denver FC in Nordamerika unter Vertrag steht, setzt die etablierten Angreiferinnen unter Druck und erweitert das Offensivpotenzial.
Die Defensive profitiert von Neuzugängen: Camilla Küver und Marie Müller haben sich als entschlossene Zweikämpferinnen etabliert, während Ena Mahmutovic das Fundament für die zukünftige Torhüternachfolge von Ann‑Katrin Berger legt. Diese Aufstellung verdeutlicht die neu gewonnene Tiefe, die laut Wück aus der EM‑Erfahrung als zentrale Lehre hervorgeht – ein starkes Kader muss mehr bieten als nur eine erstklassige Startelf.
Vor knapp 24 Monaten verließ Wück das männliche Nachwuchsgeschäft, um sich ausschließlich der Aus‑ und Fortbildung von Fußballerinnen zu widmen. In dieser kurzen Zeit hat er das Potential der DFB‑Frauen schneller gebündelt als jeder seiner Vorgänger, sodass ein anhaltender kollektiver Fortschritt sichtbar ist.
Der DFB sieht die aktuelle Entwicklung nicht als unmöglich an. Wenn das Team den eingeschlagenen Kurs beibehält, könnten Christian Wück und seine Nationalspielerinnen, die mit Ehrgeiz, Einfühlungsvermögen und Enthusiasmus zur lang vermissten Resilienz zurückkehren, zu den Favoriten für die WM im Sommer 2027 im brasilianischen Rio de Janeiro gehören.