Bundesliga
Völler öffnet Füllkrug Tür zum DFB – Stürmer bleibt zurückhaltend
DFB‑Sportdirektor Rudi Völler hat im „Sport‑1‑Doppelpass“ die Tür für Niclas Füllkrug zur Rückkehr in die Nationalmannschaft geöffnet, während der 33‑jährige Stürmer zugleich betont, dass er nicht um einen Platz betteln will. Er verweist auf seine Kopfballstärke und die aktuelle Form bei Werder Bremen, die ihm laut Völler erneut Chancen eröffnen könnte.
Völlers Perspektive
Der 66‑jährige Völler erklärte, „Warum nicht?“, wenn man über eine mögliche Nominierung des 33‑jährigen Füllkrug spreche. Er betonte, dass ein Stürmer mit Kopfballqualität in einem Turnier wie der Europameisterschaft enorm wichtig sei. Völler erinnerte an Füllkrugs Einsatz im letzten EM‑Turnier, wo er erneut eingesetzt werden könne.
Füllkrugs aktuelle Leistung
Seit seiner Rückkehr an den Osterdeich hat Niclas Füllkrug in der Bundesliga fünf Einsätze absolviert und dabei vier Treffer erzielt, ohne Vorlagen zu geben. In allen Wettbewerben summiert er bislang 24 Spiele, 14 Tore und zwei Vorlagen. Der Kopfballstürmer sei im Verein unumstritten, betonte Völler aus eigener Spielerfahrung.
Füllkrug zur Nationalmannschaft
Auf die Frage nach einer möglichen Rückkehr äußerte Füllkrug, „Ich möchte nicht so gerne darüber reden“, wolle jedoch nichts ausschließen. Er fügte hinzu: „Wenn mein Land mich braucht, dann bin ich für mein Land da – immer. Auch wenn ich 43 bin und dann noch einer in der Box stehen soll, dann komme ich auch, aber ich bettle nicht drum.“
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In seiner DFB‑Karriere hat Füllkrug 24 Länderspiele bestritten und dabei 14 Treffer erzielt. Sein letzter Treffer fiel im September 2024 gegen Ungarn in der Nations League, während sein letzter Einsatz beim Final Four der Nations League im Juni 2025 in einem 0:2‑Niederlage gegen Frankreich endete. Er war zudem bei der WM 2022 in Katar und der Heim‑EM 2024 im Kader.
Eine neue Stürmerdiskussion entstand, weil unter Bundestrainer Jürgen Klopp in den ersten vier Partien kein zentraler Angreifer getroffen hatte. Völler kritisierte zudem das neue FIFA‑Kalenderformat, das im Herbst eine lange Länderspielpause von vier Spielen am Stück vorsieht.
Kritik am FIFA‑Kalender
Völler bezeichnete die vier‑Spiele‑am‑Stück‑Pause als „nicht gut“ und forderte, dass die FIFA das Format überdenke. Er schlug vor, die Länderspieltage stattdessen in zwei Blöcke zu je drei Spielen aufzuteilen oder zum alten Modell mit drei Pausen zurückzukehren.
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