Bundesliga
DFB-Comeback Rudi Völler öffnet Tür für Füllkrug nach starkem Lauf
DFB-Comeback Rudi Völler hat am Sonntag in der Sendung Doppelpass überraschend signalisiert, dass ein nationales Comeback für den 33‑jährigen Stürmer Niclas Füllkrug nicht ausgeschlossen sei. Nach einer bemerkenswerten Renaissance bei Werder Bremen, in der er bereits fünf Pflichtspieltreffer erzielt hat, brachte er am Freitagabend in der Signal Iduna Park‑Auseinandersetzung gegen den Ex‑Klub Borussia Dortmund das Spiel in der Nachspielzeit zum 2:2.
Mit fünf Treffern in der laufenden Bundesliga‑Saison ist Füllkrug zur unumstrittenen Lebensversicherung im Angriff von Werder Bremen avanciert. Seine Präsenz im Strafraum verschafft dem Team konstant Gefahr, und Trainer Ole Werner hat ihn seit der Rückkehr im Spätsommer unentbehrlich eingestuft.
Rückkehr nach schwierigen Auslandsstationen
Die vorherigen Auslandsaufenthalte bei West Ham United und bei AC Milan verliefen für den Stürmer eher unglücklich. Seit seiner Leihe zurück nach Werder Bremen im Spätsommer hat er jedoch seine Form wiedergefunden und wirkt nun als zentrale Offensivkraft.
Völlers offene Worte
DFB‑Sportdirektor Rudi Völler erklärte im Gespräch, dass „Kopfbälle kann er, das ist schon mal Fakt. Wenn er solche Tore erzielt – ja, warum nicht?“. Auf die Frage nach dem Werder‑Knipser fügte er hinzu: „Jürgen Klopp wird das verfolgen die nächsten Spiele.“
Freiburgs frühe Form stellt Erwartungen unter Julian Schuster in Frage
Völler wies zugleich darauf hin, dass das Alter des 33‑jährigen Angreifers ein kritischer Faktor sei. „Wir reden über die EM in zwei Jahren, da ist er noch mal älter“, betonte er im Hinblick auf das Turnier 2028 in Großbritannien, wo Füllkrug bereits 35 Jahre alt wäre.
Dennoch sei das Alter kein absolutes Ausschlusskriterium, so Völler weiter. „Wenn es so weitergeht – er hat ja bewiesen, dass du ihn immer reinschmeißen kannst. Gute Leistungen in der Bundesliga helfen.“ In Bremen genieße Füllkrug das uneingeschränkte Vertrauen, das ihm in England verwehrt blieb, und könne bis zum Schlusspfiff auf dem Platz bleiben.
Der DFB‑Direktor sieht die anhaltenden Bundesliga‑Leistungen als Schlüssel für eine mögliche Rückkehr in die Nationalelf. Solange Füllkrug weiterhin regelmäßig trifft, werde er laut Völler im Blickfeld des neuen Bundestrainers Jürgen Klopp bleiben.