VfB Stuttgart verliert trotz frühem Auftritt gegen Gladbach
In der MHP‑Arena erwartete der VfB Stuttgart nach der bitteren 0:1‑Niederlage gegen den HSV einen klaren 3:0‑Sieg gegen Borussia Mönchengladbach. Stattdessen musste die Mannschaft eine verdiente 2:3‑Niederlage einstecken, die die schwachen Leistungen der Schwaben weiter vertiefte. Die frühen zwanzig Minuten verliefen noch vielversprechend, doch danach brach das Spiel zusammen.
Frühes Aufblitzen, dann Kollaps
Nach der bitteren 0:1‑Niederlage gegen den HSV hatte der VfB Stuttgart das Ziel formuliert, in der MHP‑Arena einen klaren 3:0‑Sieg gegen Borussia Mönchengladbach zu erzielen.
Die Mannschaft trat mit dieser Vorgabe in das Spiel ein und zeigte in den ersten zwanzig Minuten ein überraschend gutes Spiel. Kurz darauf brach die Leistung jedoch zusammen und die Schwaben ließen das Spiel komplett aus den Händen gleiten.
Die Borussia Mönchengladbach, bis dato noch punkteloses Bundesliga‑Schlusslicht, kam mit verletzten Schlüsselspielern zum Auswärtsspiel. Dennoch nutzten die Fohlen die Schwächen der Schwaben und erzielten drei Tore, die das Spiel entschieden.
Fehlerquote kostet Punkte
Der VfB zeigte im gesamten Spiel eine auffällige Fehleranfälligkeit, die sich in vielen einfachen Ballverlusten äußerte.
Einige Fehlpässe wurden sogar direkt in den Rücken des eigenen Mitspielers gespielt, etwa ein fünf‑Meter‑Pass, der das Gegenüber sofort in Szene setzte.
Durch diese kleinen Fehler fiel es Stuttgart schwer, das eigene Tempo aufzubauen, wodurch das Team über weite Strecken behäbig und berechenbar wirkte.
Lorenz Assignon verursachte kurz vor dem 2:1 des Gegners einen entscheidenden Patzer, der das Gegentor vorbereitete.
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Kurz darauf wiederholte Finn Jeltsch einen ähnlichen Fehler vor dem 3:1, was den Fohlen weitere Chancen ermöglichte.
Auch Deniz Undav zeigte keine klare Leistung, was als „Wurm im Getriebe“ bezeichnet wurde.
Der Versuch, das Spiel flach aus der eigenen Hälfte aufzubauen, führte häufig zu frühen Ballverlusten, die den Gegner sofort in die Partie einließen.
Obwohl ein risikoreicher Spielstil prinzipell Chancen bietet, zeigte sich die hohe Frequenz der Fehler als problematisch.
Die Kombination aus fehlender Ballkontrolle und mangelnder Schnelligkeit machte das Team für die Fohlen leicht ausnutzbar.
Nach sieben Spieltagen steht der VfB Stuttgart mit nur sechs Punkten im Tabellenkeller der Bundesliga.
Damit belegt die Mannschaft derzeit das bis dato noch punktelose Schlusslicht, das bislang keine Punkte sammeln konnte.
Jetzt sind vor allem die etablierten VfB‑Profis gefordert, das Ruder herumzureißen und die Leistung zu steigern.
Selbst die potenziellen Kandidaten für das DFB‑Team zeigen derzeit noch größere Defizite, die behoben werden müssen.
Nur durch eine ernsthafte Leistungssteigerung kann Stuttgart hoffen, die Krise zu beenden.