Bundesliga
Untergenutzter Yussuf Poulsen betont das Topverdiener‑Dilemma des HSV
Der bestbezahlte Spieler von HSV, der 32‑jährige dänische Stürmer Yussuf Poulsen, stand nur einmal in der Startelf, als der Club am Samstagnachmittag seine erste harte Probe in einem Freundschaftsspiel gegen das Premier‑League‑Team FC Everton absolvierte und schließlich nach einem Nachspielminute‑Tor mit 1‑2 verlor.
Poulsens einziges Bundesliga‑Tor fiel in einem dramatischen 3‑2‑Derby‑Sieg über Werder Bremen, ein Schuss, der die Jubelwände im Volksparkstadion zum Einsturz brachte und ihn dazu brachte zu scherzen, er solle jetzt seine Karriere beenden.
Der Däne hat nur 15 Einsätze für Hamburg in der deutschen Bundesliga absolviert und nur einmal gestartet, im letzten Moment 1‑1‑Unentschieden gegen Borussia Dortmund am 8. November 2025.
Sein Gehalt übersteigt die interne Regel von HSV, dass kein Spieler mehr als 1,8 Millionen Euro Grundgehalt verdienen darf, ein Kontrast, der durch den Leihspieler Fabio Vieira von FC Arsenal hervorgehoben wird, der Berichten zufolge über 2 Millionen Euro in der letzten Saison verdiente und dessen Zukunft am 2. August 2026 unklar blieb.
Wenn Vieira nach London zurückkehrt, bleibt Poulsen der bestbezahlte Spieler von HSV, ergänzt durch zusätzliche Boni und Preisgelder.
Früher in seiner Karriere, während seiner Zeit in Leipzig, verdiente der Däne am Ende seines Vertrags nur 1 Million Euro, laut der aktuellen Ausgabe von SPORT.