Nations League
UEFA prüft Vorfall nach aufgeladener Nations‑League‑Begegnung
Während die Nations‑League‑Begegnung Irland‑Israel wegen politischer Spannungen und einem umstrittenen Vorfall im Spielertunnel im Fokus stand, hat die UEFA sofort einen Ethik‑ und Disziplinarinspektor entsandt, um das gemeldete Verhalten zu prüfen – das Spiel endete 1:1. Die Partie wurde auf neutralem Boden in Serbien ausgetragen, weil Fans nicht zugelassen wurden.
Politischer Hintergrund und Spielort
Die Nations‑League‑Begegnung wurde wegen politischer Spannungen auf neutralem Boden in Serbien ausgetragen. Fans waren nicht zugelassen, sodass das Stadion leer blieb. Irische Spieler verzichteten auf Händeschütteln und senkten bei der israelischen Nationalhymne den Kopf, während sie zuvor von Heimatverbänden zum Boykott aufgerufen worden waren.
Untersuchung des Vorfalls
Kurz nach der Halbzeitpause soll ein israelischer Spieler einen irischen Offiziellen im oder um den Spielertunnel angespuckt haben. Offizielle Berichte meldeten den Vorfall, woraufhin die UEFA einen Ethik‑ und Disziplinarinspektor entsandt hat, um mögliche Fehlverhalten zu prüfen.
Der Inspektor soll sämtliche Vorkommnisse untersuchen, wie die UEFA bestätigte. Er wird die Aussagen der Beteiligten prüfen und entscheiden, ob disziplinarische Maßnahmen nötig sind.
Irlands isländischer Nationaltrainer Heimir Hallgrimsson äußerte sich auf der Pressekonferenz nach dem Spiel zurückhaltend. „Ich werde das nicht kommentieren, das ist vermutlich etwas, das sich die Disziplinarkommission anschauen wird“, sagte er.
Im Hinspiel in Debrecen hatte Irland das Duell mit 3:0 gewonnen. Das Rückspiel endete 1:1, sodass die Gesamtwertung noch offen bleibt.
Der Gegensatz zwischen dem politischen Druck und der sofortigen Reaktion der UEFA verdeutlicht, wie stark das Spielumfeld von außersportlichen Faktoren geprägt ist. Die laufende Untersuchung wird zeigen, ob das gemeldete Fehlverhalten zu Sanktionen führt.