Europa League
Thun weicht Blamage aus, verliert das Wunder in Europa-Playoffs
FC Thun spielte im Rückspiel der Europa-League-Playoffs 2:2 gegen Lech Posen und bestätigte damit, dass der Schweizer Meister nach einer 0:7-Niederlage im Hinspiel in der Conference League antreten wird.
Hinspiel setzte den Ton
Die 0:7-Niederlage im Hinspiel machte deutlich, dass das Playoff‑Duell in der Europa‑League‑Qualifikation bereits entschieden war, selbst für die optimistischsten Thun‑Fans.
Der FC Lugano sicherte sich einen Platz in der Gruppenphase der Conference League, während St. Gallen und der FC Sion aus dem Wettbewerb ausgeschieden sind.
Anpassungen und Tore im Rückspiel
Trainer Gian‑Luca Privitelli reagierte, indem er seine Startelf neu ordnete und mehrere neue Positionen einführte.
Der Ersatztorhüter Tim Spycher zog die Handschuhe an, der 20‑jährige Louis Passavant stand erstmals in der Innenverteidigung, und dem 19‑jährigen Simon Lengen wurde die Rolle des Stürmers zugewiesen.
Fünf Minuten vor Lengens Einsatz brachte Robert Gumny Lech Posen in Führung. Lengen glich dann nach 22 Minuten aus, indem er einen Kurzpass ins Netz köpfte und damit den Spielstand 1:1 herstellte.
Furkan Dursun, der das Torvorlage für das frühere Tor geliefert hatte, traf in der 43. Minute und brachte den Schweizer Meister mit 2:1 in Führung.
Die Führung hielt bis zur 68. Minute, als Ersatzspieler Patrik Walemark vom Rand des Strafraums traf und das Spiel auf 2:2 ausglich.
Beide Mannschaften verzichteten anschließend auf weitere Risiken, und das Endergebnis bestätigte den Einzug von Lech Posen in die Europa League sowie den Abstieg von Thun in die Conference League.
Thun erfährt am Freitag seine Gegner in der Conference-League‑Gruppenphase, bevor es in die Super League zurückkehrt, wo es am Sonntag auswärts gegen den FC St. Gallen spielt.