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Premier League

Barças Rückkehr für Szczęsny verbirgt lebenslangen Schmerz

Die Handschuhe passen nie so leicht, wie sie sollten. Wojciech Szczesnys Rückkehr in die erste Mannschaft von Barcelona in der Saison 2024/25 beginnt mit Klettverschlüssen, die sich ohne Hilfe nicht lösen lassen, und Wasserflaschen, die aus schwachem Griff rutschen. Hinter jedem gehaltenen Ball steht ein Körper, der seit 2008 Schmerzen mit sich trägt – damals brachen sich bei Arsenal zwei Arme, und seither begleitet ihn ein chronischer Kreislauf, den er nicht länger ignorieren kann.

In seinem ersten öffentlichen Statement erzählte der polnische Torhüter seinem ehemaligen polnischen Teamkollegen Grzegorz Krychowiak von den ständigen Beschwerden, die sein Fußballleben überschatteten. Jede Trainingseinheit, jeder Spielvorbereitungstag wird durch eine anhaltende Schmerzschicht begleitet, die nie vollständig verschwindet.

„Es ist einfach so, dass ich den Ball nicht fangen kann, ohne Schmerzen zu spüren. Es gab keinen einzigen gehaltenen Schuss, bei dem ich nichts gefühlt hätte. Ich habe mich nur an den Schmerz gewöhnt – und das ist ein sehr unangenehmes Gefühl“, sagte Szczesny.

Die körperliche Belastung geht weit über den Platz hinaus. In der Vorbereitung kann er grundlegende Aufgaben nicht mehr erfüllen. Das Ausziehen der Handschuhe oder das Halten einer Wasserflasche wird zu einem langwierigen Kampf. „Manchmal kann ich meine Handschuhe nicht einmal ausziehen, weil ich den Klettverschluss nicht lösen kann und jemanden um Hilfe bitten muss. Ich kann eine Wasserflasche nicht halten, ohne sie fallen zu lassen, oder den Deckel abschrauben. Das dauert meist etwa eine Stunde“, verriet er.

Szczesnys Kindheit war von einer anderen Art von Angst geprägt – einer, die in seiner Beziehung zu seinem Vater Maciej Szczesny, einem ehemaligen polnischen Nationaltorhüter, verwurzelt war. Von frühester Kindheit an war ihre Bindung von Unsicherheit statt von Wärme geprägt.

„Schon in sehr jungen Jahren bestand zwischen uns eine Beziehung, in der ich Angst vor meinem Vater hatte“, erinnerte er sich. Heimkehr war kein Moment der Freude, sondern der Sorge. „Ich hatte nie das Gefühl zu denken: ‚Oh, Papa kommt.‘ Es war eher so: ‚Verdammt, Papa kommt‘, weil man nie wusste, in welcher Stimmung er ankommen würde“, sagte Szczesny.

Diese frühen Erfahrungen hinterließen tiefe emotionale Spuren, die später auch seinen eigenen Umgang mit Vatersein prägten. Er schwor sich persönlich, den Kreislauf zu durchbrechen. „Ich habe mir selbst versprochen, dass ich meinen Sohn nie fürchten lassen würde, wenn ich nach Hause komme“, sagte er.

Das Interview enthüllt die doppelte Last, die ein Veteran trägt, der weiterhin auf höchstem Niveau spielt – während er gleichzeitig mit permanenten körperlichen Schmerzen und ungelösten emotionalen Wunden aus der Vergangenheit kämpft.

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