WM
Die Schweiz muss auf Manzambi im Kolumbien-Spiel verzichten
Die Viertelfinal-Hoffnungen der Schweiz gegen Kolumbien heute Abend in Vancouver haben einen herben Rückschlag erlitten, nachdem Stürmer Johan Manzambi wegen einer Verletzung für das Spiel ausfiel.
Der 20-Jährige wurde am Dienstagabend aus dem Training genommen, nachdem er sich eine Knieverletzung zugezogen hatte, wie deutsche und Schweizer Medien wie Blick berichteten. Medizinische Scans bestätigten das Ausmaß der Verletzung, sodass die Schweizer ohne ihren herausragenden Spieler auskommen müssen.
Manzambi war die treibende Kraft der Schweiz bei dieser Weltmeisterschaft und erzielte drei Tore sowie zwei Vorlagen in vier Spielen. Sein Fehlen hinterlässt eine große Lücke im Angriff, während die Schweizer versuchen, erstmals seit 72 Jahren das Viertelfinale zu erreichen.
Das Spiel, das um 22:00 Uhr Ortszeit angesetzt ist, bestreiten die Schweiz und Kolumbien in einem hochklassigen Achtelfinale. Kolumbien, das an seine Viertelfinal-Teilnahme von 2014 in Brasilien anknüpfen will, trifft nun auf eine Schweizer Mannschaft ohne ihren Starspieler.
Schweiz und Kolumbien enden in Vancouver unentschieden
Die Schweizer Medien hatten Manzambi als die Entdeckung des Turniers gefeiert, da seine Leistungen große Aufmerksamkeit erregten. Der junge Stürmer von Freiburg war zum Mittelpunkt ihrer Kampagne geworden, und seine Abwesenheit ist ein schwerer Rückschlag. Es bleibt abzuwarten, wie der Schweizer Trainer die Taktik ohne Manzambi anpassen wird, der maßgeblich für ihr Fortkommen in die K.-o.-Phase war. Die Mannschaft steht nun vor der Herausforderung, Kolumbien ohne ihren Topscorer zu besiegen.Lucumis Schuss an die Latte – die Schweiz scheitert Kolumbien im Elfmeterschießen
Die Verletzung ereignete sich während einer Routine-Trainingseinheit ohne Kontakt zu einem anderen Spieler. Das medizinische Personal reagierte schnell, doch die Prognose schließt Manzambi für das heutige Spiel aus. Der Weg der Schweiz ins Viertelfinale basierte auf offensivem Schwung, und sein Fehlen könnte diesen Vorteil zunichtemachen. Die Frage ist nun, ob seine Teamkollegen die Chance nutzen und einen historischen Erfolg sichern können.