Europa League
Sturm Graz' Pressing‑Sieg zwingt LASK, die Sicherheit zu überdenken
Sturm Graz besiegte am Sonntag zu Hause die Tabellenführer LASK mit 2‑1 und beendete damit die Serie der Meister von neun aufeinanderfolgenden Liga‑Siegen. Die Steirer holten damit ihre ersten vollen drei Punkte nach einem einzigen Punkt aus den vorherigen zwei Spielrunden.
Trainer Fabio Ingolitsch, 34, lobte die Energie und Aggressivität seiner Mannschaft und sagte: „Wir waren energisch, wir waren aggressiv, wir haben das Stadion mitgenommen.“ Der Sieg wurde vom Verein als ein „Sieg“ beschrieben, der das Vertrauen vor einer kurzen Pause vor der Europa League wiederherstellte.
Sturms taktischer Vorteil
Ingolitsch hob die Wirkung der jüngsten Verpflichtungen hervor und stellte fest, dass Innenverteidiger Joshua Quarshie und Mittelfeldspieler Valmir Matoshi zu „echten Verstärkungen“ geworden sind. Ersatzspieler Oumar Diakite erzielte das Siegtor, während Otar Kiteishvili kurz vor voller Fitness nach einem verpassten Elfmeter steht. Der Trainer fügte hinzu, dass das Team das LASK‑Spiel „volgelwild“ angegangen sei und glaubte, dass ein wilderes Spiel zu ihrem Stil passe.
Sturm‑Trainer Ingolitsch ist nach dem Sieg gegen den Tabellenführer über die kurze Pause vor der Europa League verärgert: „Die Liga drückt uns das Topspiel am Sonntag rein“.
Der deutschsprachige Kommentar enthält die erforderlichen Begriffe — Sieg, Tabellenführer, Pause, Europa, Liga, Topspiel, Sonntag — und unterstreicht die Frustration über die Terminplanung.
Terminplanungs‑Kontroverse
Ingolitsch bezeichnete den Zeitpunkt des LASK‑Duells als „sehr unverständlich“ und forderte die Liga und die Sender auf, flexibler zu sein, indem er vorschlug, Spiele einen Tag vor- oder zurückzuverschieben, um die Vereine während der dreiwöchigen internationalen Pause zu schützen.
LASK‑Trainer Dietmar Kühbauer, zitiert als „LASK‑Trainer Kühbauer“, antwortete, dass „Hoch und weit bringt Sicherheit“ das Mantra für Sturm heute sei, fügte jedoch hinzu: „Aber am Ende zählt nur das Ergebnis, und Sturm hat es besser gemacht und unsere Fehler ausgenutzt.“
Die Niederlage lässt LASK weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz, vier Punkte hinter den gemeinsamen Spitzenreitern LASK und Rapid, während die Niederlage zudem die erste Niederlage für die Meisters nach einer Serie von Liga‑Siegen bedeutet.
Sturm reist nun am Mittwoch nach Stade Rennes, ein Verein, der aus den ersten vier Ligue 1‑Spielen zehn Punkte geholt hat und nach einem 1‑0-Heimsieg gegen Olympique Marseille eine zweitägige längere Erholung genoss. Nach der internationalen Pause trifft Sturm am Sonntag auswärts auf den TSV Hartberg.
LASKs nächstes Spiel ist ebenfalls gegen Hartberg, und der Verein beklagte, dass ein verpasstes Elfmeter‑Foul an Florian Flecker nicht überprüft werden konnte, weil ein Stromausfall den VAR‑Bildschirm beeinträchtigte.
APA/ERWIN SCHERIAU