Stuart Franklin berichtet: Mark‑Team bereitet HSV‑Trio auf schnelles Comeback vor
Im Scheinwerferlicht des 3:2-Auswärtssiegs gegen die TSG 1899 Hoffenheim jubelte der Hamburger SV, doch das Personaldefizit drückte schwer. Gleich sechs Akteure fehlten, darunter Cheftrainer Merlin Polzin, der zuletzt verletzt oder krankheitsbedingt ausfiel. Besonders die Horror‑Diagnose bei Kapitän Nicolai Remberg, der kurz vor der Halbzeitpause ein Kreuzbandriss erlitt, traf die Hanseaten ins Mark.
Trio steht vor Trainings‑Comeback
Wie die Hamburger Morgenpost berichtet, sollen Zakaria El Ouahdi, Bakery Jatta und Bilal Nadir nach dem trainingsfreien Montag bereits am Dienstag ins individuelle Aufbauprogramm einsteigen. Sollte der Härtetest nach Plan verlaufen, könnten alle drei bereits am Mittwoch wieder voll mit der Mannschaft trainieren und Optionen für das anstehende Heimspiel gegen den VfB Stuttgart bieten.
Rechte Außenbahn neu besetzt
El Ouahdi, der wegen eines Infekts die Anreise in den Kraichgau verpasst hatte, gilt nun als Stammkraft auf der rechten Außenbahn. Da sein designierter Ersatz Jatta mit Adduktorenproblemen ausfiel, improvisierte Polzin in Sinsheim mit David Møller Wolfe, der prompt die spielentscheidende Gelb‑Rote Karte gegen Hoffenheims Bernardo zog.
Mittelfeld‑Alternative zurück
Mit Nadir kehrt zudem eine wichtige Alternative für das durch den Remberg‑Schock gebeutelte Mittelfeldzentrum zurück. Albert Grønbæk und Patson Daka benötigen hingegen noch mehr Geduld, da beide noch an den Folgen von Muskelfaserrissen arbeiten.
Für den bevorstehenden „Mammut‑Herbst“ mit vier Pflichtspielen binnen 13 Tagen – darunter das Pokal‑Duell gegen Eintracht Frankfurt – ist jede personelle Alternative für Polzin Gold wert.