Max Eberl warnt vor weiterem Absturz bei Borussia Mönchengladbach
Nach fünf Spielen liegt die Borussia Mönchengladbach ohne einen Punkt am Tabellenende, während die Fohlenelf weiterhin mit der drohenden Abstiegsgefahr ringt. Der frühere Spieler und heutige Bayern‑Sportvorstand Max Eberl kommentierte das Geschehen am Montag und zeigte sich besorgt über die Entwicklung.
Punktloser Saisonstart
In den vergangenen Jahren hatte die Borussia Mönchengladbach immer wieder nur latente Absturzängste gezeigt, doch diese Saison hat die Situation einen Schritt weiterentwickelt. Nach fünf Partien steht die Fohlenelf ohne Punkt am Tabellenende und befindet sich klar im Abstiegskampf. Die Fans verfolgen die Entwicklung mit großer Sorge. Die aktuelle Tabellenposition ist der klare Hinweis auf die Dringlichkeit, sofortige Maßnahmen zu ergreifen.
Derby gegen Köln
Im letzten Derby gegen den 1. FC Köln musste die Borussia Mönchengladbach eine verdiente 1:2‑Niederlage einstecken. Sportchef Rouven Schröder erklärte nach dem Spiel: „Wir müssen da nach der Niederlage auch durch. Wir haben nach fünf Spielen immer noch keinen Punkt. Da ist es klar, dass es die Frustration bei den Fans gibt. Das Derby bedeutet für die Fans alles.“ Die Niederlage unterstreicht die Schwäche der Defensive, die in den ersten fünf Spielen bereits vier Gegentore zuließ.
Max Eberls Einschätzung
Max Eberl, der einst 23 Jahre für den Verein spielte und später als Verantwortlicher tätig war, sah sich am Montag das Spiel erneut an. Er sagte: „Ich war kein Glücksbringer, sie haben trotzdem verloren.“ Weiter fügte er hinzu: „Es ist keine einfache Situation, aber ich bin mir sicher, dass die Verantwortlichen wissen, was zu tun ist und dass sie wieder rauskommen.“ Eberl betonte, dass er die Situation seit seiner Zeit als Spieler genau verfolgt habe und die Verantwortung der Vereinsführung nicht unterschätze.
Kritik richtet sich zudem gegen Präsident Rainer Bonhof, dessen Analysen der sportlichen Lage als merkwürdig bezeichnet wurden. Der Traum, mit Eugen Polanski ein neues Fohlen als Trainer aufzubauen, erwies sich als Trugschluss, ein Fehler, den viele Rouven Schröder anlasten. Eberl appellierte an die Fans: „Entscheidend ist, dass das Umfeld in Gladbach versteht, dass es jetzt nicht um Träume geht, sondern darum, sofort aus der Tabelle herauszukommen.“ Er forderte zudem, dass das Umfeld realistische Ziele setze und nicht länger illusorische Träume verfolge.