WM
Spanischer WM‑Sieger steht vor US‑Reiseverbot
Joan Capdevila, der spanische Fußballer, der 2010 die WM gewonnen hat, steht vor einem Reiseverbot in die Vereinigten Staaten. Der 48-jährige ehemalige Internationalist wurde die Genehmigung im Electronic System for Travel Authorization (ESTA) verweigert und bittet nun US‑Präsident Donald Trumps um Hilfe. Capdevila wollte in die USA reisen, um das WM‑Finale zwischen Spanien und Argentinien zu sehen, doch sein ESTA‑Antrag wurde abgelehnt.
Capdevila nutzte sein X‑Konto, um die Nachricht zu verkünden, und sagte, er sei enttäuscht, die Chance zu verpassen, das Finale mit seinen Kindern zu sehen. Er bat ausdrücklich um Trumps Hilfe bei der Lösung des Problems und betonte seine Vorfreude, in den USA zu sein, um die spanische Mannschaft zu unterstützen. Der ehemalige Linksverteidiger möchte sich gerne wieder mit seinen Teamkollegen aus dem WM‑Siegerteam 2010 vereinen und die aktuelle spanische Mannschaft anfeuern.
Der spanische Fußballer ist den niederländischen Fans nicht unbekannt, da er im WM‑Finale 2010 gegen Arjen Robben gespielt hat. Obwohl Robben mehrere Torchancen hatte, verlor die Niederlande das Spiel letztlich in der Verlängerung. Capdevila kann auf eine herausragende Karriere im spanischen Fußball zurückblicken, er spielte für Deportivo La Coruña, Villarreal und Atlético Madrid und sammelte 60 Länderspiele für die spanische Nationalmannschaft.
Cucurella schwört, Spanien zu verlassen, wenn er die WM gewinnt
Capdevilas Trophäenschrank ist beeindruckend, denn er hat mit Spanien die WM und die Europameisterschaft gewonnen. Trotz seiner Erfolge steht er nun vor der Möglichkeit, das WM‑Finale, das im MetLife Stadium ausgetragen wird, zu verpassen. Der ehemalige Fußballer hofft, dass Trump eingreift und ihm bei der Lösung des Reiseproblems hilft. Die Situation verdeutlicht die Herausforderungen, denen Personen gegenüberstehen, denen die Einreise in die USA aus unterschiedlichen Gründen verweigert wird. Capdevilas Fall ist ein prominentes Beispiel für die Komplexität der US‑Einwanderungspolitik. Mit dem nahenden WM‑Finale bleibt Capdevila zuversichtlich, dass er das Problem lösen und das Spiel besuchen kann. Die spanische Mannschaft trifft im Finale auf Argentinien, und Capdevilas Anwesenheit wäre ein bedeutender Schub für die Moral des Teams. Der ehemalige Fußballer möchte unbedingt Teil des Ereignisses sein und seine ehemaligen Mitspieler unterstützen. Da die Zeit knapp wird, setzt Capdevila auf Trumps Hilfe, um seinen Traum zu verwirklichen.