WM
Spanien drängt die FIFA wegen des Finalorts der WM 2030
Bei der Preisverleihung nach dem WM-Finale versammelte sich die spanische Nationalmannschaft um Kapitän Rodri, was die Rolle des Landes als Co‑Gastgeber der WM 2030 und seine Entschlossenheit unterstreicht, das Finale auf spanischem Boden zu halten. Die Szene verdeutlichte die Bedeutung des Turniers, da Spanien, Marokko und Portugal die Ausrichtung übernehmen, während die Eröffnungsspiele ebenfalls für Argentinien, Paraguay und Uruguay vorgesehen sind.
Spanien wird die WM 2030 gemeinsam mit Marokko und Portugal ausrichten, eine Partnerschaft, die das Turnier über drei Kontinente verteilt und ein südamerikanisches Eröffnungsspiel beinhaltet.
Sportministerin Milagros Tolón sagte gegenüber Cadena Ser: „Wir werden weiter daran arbeiten, weil wir wollen – und es muss so sein – dass das WM-Finale in Spanien stattfindet“, und wies damit klar Gerüchten zurück, das Finale könnte in Marokko ausgetragen werden.
Tolón fügte hinzu: „Ich bin überzeugt, dass die FIFA Spanien als Austragungsort für das Finale auswählen wird“, und betonte Spaniens Status als amtierender Weltmeister sowohl im Männer‑ als auch im Frauenfußball.
FIFA verneint, dass Infantino das WM-Finale 2030 Marokko angeboten hat
Sie hob Spaniens umfangreiche Erfahrung bei der Organisation großer Sportereignisse, seine moderne Infrastruktur und das sichere Umfeld hervor und merkte an, dass das Finale im Bernabéu‑ oder im Camp‑Nou‑Stadion ausgetragen werden könnte.
Die British Times hatte berichtet, dass FIFA‑Präsident Gianni Infantino das Finale Marokko versprochen habe im Austausch für Unterstützung bei seiner Wiederwahl 2027, wobei das Spiel im im Bau befindlichen Hassan‑II‑Stadion in Casablanca ausgetragen werden soll, ein Veranstaltungsort mit geplanter Kapazität von 115 000 Zuschauern.
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Die FIFA wies die Geschichte der Times zurück und erklärte: „Es ist falsch und irreführend zu behaupten, der FIFA‑Präsident habe ein Versprechen bezüglich des Finales der FIFA‑Weltmeisterschaft 2030 abgegeben. Eine Entscheidung wird von der FIFA zu gegebener Zeit getroffen.“
Bildnachweis: IMAGO/Sathire Kelpa/M.i.S./imago-images-bilder)VorlesenAktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:001xJetzt