Nations League
Schlager wirft nach Kosovo‑Match harte Kritik an Platzbedingungen
Nach dem 1:1 im Kosovo in der UEFA Nations League kritisierte ÖFB‑Teamspieler Xaver Schlager die Platzverhältnisse in Prishtina. Der Nottingham‑Legionär bemängelte, dass das Spiel „am Limit“ sei und dass „Fußball wenig am Hut hatte“, wie er im ORF‑Interview erklärte. Er fügte hinzu, dass die Bedingungen das Spiel stark beeinträchtigten.
Kritik an Platz und Spielbedingungen
„Die Partie war am Limit“, sagte Schlager. „Direkt zu spielen, ist gar nicht gegangen, jeder Ball hat sich versprungen.“ Damit verdeutlicht er, dass das Spielfeld kaum nutzbar war.
Er fügte hinzu: „Mit Fußball hatte das wenig am Hut. Es war einfach nur den Ball nach vorne schießen.“ Die Aussage unterstreicht, dass das Spiel fast nur ein Ball‑vorwärts‑Drücken war.
Schlager beklagte: „Es tut mir für jeden leid, der sich das heute ansehen musste. Das war nix.“ Damit drückte er sein Bedauern über die Qualität des Auftritts aus.
„Es war das vierte Spiel in zwei Wochen und dann hat man einen Platz, auf dem man nicht spielen kann“, erklärte er weiter. „Da ist kraftsparendes Spielen und den Ball laufen lassen nicht möglich. Da kann ich auch zuhause bleiben und was Gescheites machen.“
Am Vortag hatte ÖFB‑Teamchef Ralf Rangnick das Spielfeld im Fadil‑Vokrri‑Stadion scharf kritisiert. Er bezeichnete den Rasen als „bestenfalls eine Wiese, mehr ein Acker.“
Die beiden Stimmen zeigen, dass sowohl Spieler als auch Trainer die Bedingungen als untragbar ansehen. Für die österreichische Nationalmannschaft bleibt das Wesentliche, Spiele zu haben, während die Qualität des Platzes als zweitrangig gilt.