Nations League
Romanos Urteil: Zidane soll Frankreich zur nächsten WM führen
Fabrizio Romano kündigte an, dass Zinedine Zidane Frankreichs neuer Cheftrainer wird, und erklärte: „Wenn er es gesagt hat, ist es erledigt!“ und ließ dabei seinen Markenzeichen‑Ausdruck „Here we go“ fallen. Die Ernennung der französischen Legende wird später in diesem Monat mit unterschriebenen Dokumenten formell besiegelt.
Romanos Bericht stellt fest, dass Zidane bereits sein Trainerteam zusammengestellt hat und das Backroom‑Team vor seinem Debüt finalisiert hat. Die Auswahl des Stabs soll den taktischen Ansatz Frankreichs für die kommenden Wettbewerbe prägen.
Die Ernennung stellt Zidane in die Lage, Frankreich in der Nations League, bei der Euro 2028 und der WM 2030 zu führen. Er übernimmt eine Mannschaft, die in den letzten internationalen Spielen bereits unter dem aktuellen System gegeneinander angetreten ist.
Deschamps fordert Frankreich, im Platz‑3‑Duell gegen England anzutreten.
Der Deal wurde von der europäischen Presse mehrere Monate lang breit berichtet, was die Glaubwürdigkeit des Schrittes bestätigte. Europäische Medien verfolgten die Geschichte aufmerksam und wiesen auf die Bedeutung hin, dass ein ehemaliger Spieler das Ruder übernimmt. Zidane wird Didier Deschamps, seinen ehemaligen 1998‑Weltmeister‑Teamkollegen, als Cheftrainer von Les Bleus ablösen. Deschamps, der Pokal‑gewinnende Trainer, leitete die Nationalmannschaft 14 Jahre lang. Deschamps wird diesen Samstag (18.) im Spiel um den dritten Platz gegen England bei der WM 2026 Abschied nehmen. Sein Weggang markiert das Ende einer Ära, die einen als Trainer gewonnenen Weltmeistertitel einschloss. Die formelle Unterzeichnung von Zidanes Vertrag später in diesem Monat wird den Übergang besiegeln und ihm Zeit geben, die Mannschaft auf den nächsten Zyklus der Großturniere vorzubereiten. Der französische Verband rechnet mit einer reibungslosen Übergabe, sobald der neue Trainer seine Aufgaben übernimmt.