Roma schließt 18‑Mio‑Deal für griechischen LV Konstantinos Koulierakis
Roma haben den 18‑Millionen‑Euro‑Transfer des 22‑jährigen griechischen Nationalspielers Konstantinos Koulierakis von VfL Wolfsburg abgeschlossen und damit einen der schnellsten Abschlüsse im Sommerfenster besiegelt.
Der Verteidiger hat sein ärztliches Gutachten bestanden und am Montag in Rom seinen Vertrag unterschrieben, bevor er nach Wales fuhr, um seine erste Trainingseinheit mit dem Giallorossi‑Kader zu absolvieren.
Koulierakis sagte, die Aufnahme im Verein sei „wunderbar“ gewesen und dass er nicht gezögert habe, das Angebot anzunehmen. „Ich bin sehr glücklich, hier zu sein; das Willkommen war großartig. Ich hatte noch keine Zeit, die Stadt zu besichtigen, aber als mein Agent mir von dieser Option erzählte, habe ich sofort zugestimmt“, erklärte er den offiziellen Mikrofonen des Vereins.
Er lobte zudem Cheftrainer Gian Piero Gasperini und verwies darauf, dass ehemalige Wolfsburg‑Teamkollegen sehr positiv über den italienischen Taktiker gesprochen hätten. „Er ist einer der besten Trainer Italiens, und ich freue mich sehr, mit ihm zusammenzuarbeiten“, fügte der Neuzugang hinzu.
Der Linksverteidiger nannte den ehemaligen Real‑Madrid‑Kapitän Sergio Ramos zu seinem Kindheitsidol und den französischen Nationalspieler Raphaël Laporte zu seinem aktuellen Vorbild, wobei er die Ähnlichkeit im Spielstil und die Linksfussigkeit hervorhob.
Eine persönliche Verbindung half, den Deal zu besiegeln: Koulierakis erinnerte sich an ein Telefonat mit dem ehemaligen Roma‑Innenverteidiger Kostas Manolas Anfang dieses Sommers, in dem Manolas die Werte des Vereins und den Reiz, in Rom zu spielen, erklärte. „Es schien nur ein Gespräch zwischen uns zu sein, aber dann hat Roma mich tatsächlich angerufen“, sagte er.
Mit Blick auf die Zukunft will Koulierakis sich schnell in den Kader integrieren und um einen Startplatz im System von Gasperini kämpfen. „Ich kenne meine neuen Teamkollegen noch nicht, aber ich kann es kaum erwarten, sie kennenzulernen“, schloss er und signalisierte damit seinen Ehrgeiz, in dieser Saison ein regelmäßiger Spieler in der Abwehr von Rom zu werden.