Europa League
Red Bull Salzburg wird mit Statement‑Plan gegen Lewski Sofia starten
Am Donnerstag um 18:45 Uhr startet Red Bull Salzburg in die Gruppenphase der Europa League. Im Auswärtsspiel trifft das österreichische Team auf den bulgarischen Meister Lewski Sofia. Trainer Danny Röhl will gleich ein Statement in Form von drei Punkten setzen.
Lewski startete die neue Saison mit acht Siegen in Folge und blieb bis zum vergangenen Wochenende unbesiegt. Erst dann gab es gegen Botew Wraza ein 0:0, das die erste Punktabgabe markierte. Die Form des bulgarischen Meisters bleibt damit beeindruckend.
In Österreich erzielte Salzburg in den ersten sechs Spielrunden vier Siege und zwei Unentschieden. Nach sechs Siegen in der Liga musste das Team im letzten Ligaspiel gegen SV Ried mit einem 1:1‑Unentschieden zufrieden sein. Die Effizienz vor dem gegnerischen Tor soll im Wassil‑Lewski‑Nationalstadion verbessert werden.
Plan und Vorbereitung
Röhl reiste nach Bulgarien mit der Bilanz von Lewski im Hinterkopf. „Darauf werden wir uns gut vorbereiten, weil wir dort punkten wollen“, sagte der Deutsche. Der Plan ist leichter formuliert als umgesetzt, doch er bildet das Kernstück des Vorhabens.
Motivation und Wettbewerb
Innenverteidiger Kevin Boma betonte, dass solche Spiele der eigentliche Grund für die Arbeit seien. „Wir wollen mutig auftreten, unser Tempo einbringen und gleich zum Auftakt zeigen, dass wir in dieser Ligaphase etwas erreichen wollen“, fügte er hinzu. Röhl sah die Europa League als hervorragenden Wettbewerb mit tollen Teams aus ganz Europa.
Nach Angaben von Stefan Adelsberger sammelten die Bullen in der vorigen Saison nur sechs Punkte aus acht Spielen und landeten auf Platz 31. Letztes Jahr erreichte Salzburg das Halbfinale, ein Jahr später das Achtelfinale. Dieses Jahr streben sie eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem Vorjahr an.
Der von Julio Velazquez trainierte Lewski setzt auf Legionäre aus Brasilien und Portugal. Im nationalen Supercup unterlag die Mannschaft am vergangenen Mittwoch mit 2:4 im sogenannten ewigen Derby gegen ZSKA Sofia. Röhl kommentierte, dass alle gespannt seien, wo sie auf europäischer Ebene stehen.
Mit dem klaren Ziel, gleich zu Beginn ein Statement zu setzen, blickt Salzburg optimistisch nach Sofia. Das Team hofft, die starke Form des Gegners zu brechen und die eigene Saison mit einem Sieg zu starten.